Das Auswärtige Amt wendet sich von offener Software ab. Ein Schritt, der dem AA seinen Vorbildcharakter nimmt. Das Bundesministerium des Inneren hat mit dem Canceln seines OpenSource-Projekts sicherlicht dazu beigetragen. Ich kann es weder für die Kosten- noch für die Sicherheitsseite nachvollziehen. Aber immerhin ist das ein Schritt, der fremde Regierungen freuen wird, hat man doch mit dem Wechsel zu Windows wieder ein relativ einfach anzugreifendes System.

 

Gelegentlich entwickle ich unter Windows Perl-Scripts, die später auf einem Unix-Server ausgeführt werden.
Problematisch kann es dabei werden, wenn die Daten, welche das Script entgegen nimmt, unter Windows generiert werden.

Hier kann dann das Newline-Problem auftreten. Windows nutzt zur Darstellung eines Zeilenumbruchs die Zeichenfolge eines Carriage Return + Line Feed, Linux nutzt hingegen nur einen einfachen Line Feed. Das zusätzliche CR sorgt dann für Probleme bei der Verarbeitung.

Hat man unter Unix Zugriff auf die Daten, welche das Script verarbeiten soll, so kann man sich den Inhalt mit vi anzeigen lassen. Das CR wird dort durch ein ^M dargestellt. Beim Debuggen mit Perl wird das Zeichen nicht angezeigt, weil es ein Steuerzeichen ist. Aber wie geht man damit um? Continue reading »

 

Ich habe mir am Wochenende Red Faction Guerrilla zugelegt, weil ich den ersten Teil sehr cool fand, als er rauskam. Ich war skeptisch, weil das Spiel ein Games for Windows LIVE-Logo hatte, aber habe letztendlich doch wegen dem günstigen Preis zugeschlagen.

Nun komme ich mir allerdings ein wenig verarscht vor: Zum Speichern und Erhalten von Erfolgen benötige ich einen Windows Live-Account. Das mit den Erfolgen verstehe ich noch, aber das mit dem Speichern nicht. Ich habe das Spiel gekauft und aktiviert, wieso brauche ich nun noch so ein Schrott-Konto, damit ich speichern kann?

Für mich grenzt das doch an Kunden-Gängelung. Entweder ich ziehe mit, oder ich kann nicht speichern. Für mich ist klar, dass ich demnächst noch mehr versuchen werde einen Bogen um Spiele mit einem solchen Logo zu machen, da lade ich es mir lieber aus dem Netz.

Apropo laden: Ein Vorteil des Live-Systems ist, dass es mich über Patches für mein Spiel informiert, die ich dann auch installieren muss. Das kenne ich von Steam, dort finde ich es auch gut. Steam hat aber den Vorteil, dass es schneller runterlädt und ich somit schneller spielen kann. Zusätzlich kann ich bei Steam auch ein Spiel herunterladen, ohne dass ich die CD parat haben muss. Der Zeitraum, den ich hier mittlerweile auf die Fertigstellung des Downloads warte, hätte wahrscheinlich gereicht um sich das komplette Spiel aus dem Internet zu saugen – bei Ausnutzung meiner kompletten Bandbreite, versteht sich. Es ist ärgerlich, dass ich hier Ewigkeiten warten muss, in der Zeit habe ich mir bereits einen Tee gemacht und diesen Blog-Post geschrieben. Und mit ein wenig Pech muss ich nach der Installation des Patches meinen PC neu starten – wie eigentlich immer bei Windows…

Update: Wie naiv konnte ich sein? Es schickt nicht, dass ich meinen alten MSN-Account angebe, ich brauch einen Gamertag. Also quasi einen Nickname. Enthält mein Gamertag einen Umlaut wie ä, ö oder ü, so weisst mich Microsoft freundlich darauf hin, dass der Gamertag nur aus Buchstaben, Zahlen und Leerzeichen bestehen darf. Tut er doch, was kann ich dafür, dass ihr nicht mit einem Ä klarkommt?

 

Zuerst einmal möchte ich mich für den Titel entschuldigen. Der ist nämlich ziemlich falsch, weil es sich hierbei nicht ums BIOS sondern um UEFI handelt. EFI wurde von Intel als BIOS-Nachfolger entwickelt, da das BIOS doch ziemlich unflexibel und in die Jahre gekommen ist. Mit Version 2.0 der EFI-Spezifikationen nennt sich das ganze dann Unified EFI, kurz UEFI, und wird vom Unified EFI Forum weiterentwickelt.

Asus präsentiert ein Video, in welchem man sieht, wie das UEFI mit der Maus bedient werden kann. Das ist ganz nett für Mausschubser, aber den interessanteren Teil findet man meiner Meinung nach am Ende des Artikels:

Laut Asus soll das gezeigte UEFI vorerst nur für Mainboards der Serie P5Q erscheinen, wann, gab das Unternehmen noch nicht an.

Ich hoffe mal, dass das nicht so ein Scherz wird, wie es damals MSI mit seinen EFI-Boards machte, die zwar angekündigt wurden aber dann nicht so erschienen. Denn dann gäb es einen großen Hersteller, der EFI mit seinen Boards ausliefert.

Mittlerweile kann Windows auch in normalen Versionen mit EFI umgehen. Was vorher speziellen Server-Versionen vorbehalten war, wurde mit Windows Vista 64Bit ab Service Pack 1 auch im privaten Umfeld möglich. Windows 7 scheint UEFI von Haus aus zu unterstützen, allerdings fand ich keine Informationen darüber, ob das auch in der 32Bit-Version der Fall ist oder man wieder zwingend 64Bit benötigt. Also sollte es selbst einem John Doe möglich sein, dass er EFI nutzt. Dass EFI weder kompliziert noch fehleranfällig ist beweist Apple, die seit dem Wechsel auf Intel-Prozessoren EFI in ihren Rechnern einsetzen.

Linux kommt schon ziemlich lange, seit 2000, mit EFI klar. Beim Kauf eines neuen Boards, was sicher irgendwann geschehen wird, werde ich deshalb darauf achten, dass ich eines mit UEFI bekomme und nicht weiter das veraltete BIOS. Mir kommt es dabei weniger darauf an, dass man nun schöne grafische Menüs hat oder man die Einstellungen mit der Maus tätigen kann. EFI ist in meinen Augen zukunftssicherer und sollte einen schnelleren Start ermöglichen als BIOS.

 

Interessant finde ich ja, dass es doch keine E-Version von Windows 7 geben wird. E wie Europa, E wie ohne Internet Explorer. Nachdem sich Opera dafür eingesetzt hat, dass man beim Kauf von Windows mehr Browser-Auswahl bekommt, sollte zuerst die vorher erwähnte E-Version für Europa kommen, in welcher der Internet Explorer nicht mehr standardmäßig installiert ist. Nurnoch weitreichend benötigte Komponenten sollten enthalten sein. Vorgesehen war, den Internet Explorer in Form einer CD Kunden beim Kauf mitzugeben, sodass die gleich die Wahl haben Internet Explorer zu installieren. Und nun zerstört man die ursprüngliche Idee von Opera, weswegen man in Norwegen nicht so angetan davon ist!

Nun soll das ganze so gemacht werden, dass man nach der Installation einen Auswahlbildschirm bekommt, in welchem man sich für einen Browser entscheiden kann. Auf Preview-Screenshots sah man als Alternativen Firefox, Opera und Chrome. Der Internet Explorer stand natürlich auch zur Wahl, wird er doch nun auf jeden Fall mitinstalliert, da die Anzeige zur Auswahl eine Webseite ist! Zumindest im Vorschlag von Microsoft war das der Stand der Dinge, ich frage mich, ob das auch so umgesetzt wird. Das setzt nämlich voraus, dass man über eine Internet-Verbindung verfügt und ohne Zugang zum Internet kann man dann keinen anderen Browser auswählen. So optimal finde ich die Lösung nicht, aber ein Anfang. Ich frage mich, ob man Admins die Möglichkeiten geben wird diesen Auswahldialog zu aktivieren, was z.B. in Firmen großen Anklang finden könnte.

Kleine Notiz am Rande: Was bei Microsoft gut geklappt hat, das möchte Opera nun auch mit anderen Betriebssystemen versuchen und wünscht sich freie Browserauswahl bei Ubuntu und Macs.

 

Nachdem ich nun endlich mal dazu kam meine Daten zu sichern, wollte ich meinen PC komplett neu aufsetzen. In meinem Fall heisst das soviel wie meine Festplatten neu partitionieren und Windows sowie Linux neu zu installieren. Nur stellte mich das ganze vor größere Probleme, als ich erwartete.

Zuallererst wollte ich Windows XP neu installieren. Windows hat seine Daseinsberechtigung bei mir nur zum Spielen und wegen Aufgaben aus der Schule, weil wir dort C# mit Visual Studio programmieren und mich MonoDevelop bis jetzt nicht überzeugen konnte.

Eigentlich sollte so eine Installation kein Problem sein. Für einen Installer, der nur einen Textmodus bietet, ist der Windows XP-Installer ziemlich lahm. Aber was kümmerts mich, Hauptsache es tut Dienst! Das erste Ärgerniss kam beim Auswählen der Partition. Windows sollte auf eine IDE-Festplatte installiert werden und weigerte sich zuerst in einer logischen Partition installiert zu werden, die ich mit PartedMagic erstellt hatte. Oookay, da mir die Daten auf der Platte nicht mehr wichtig waren, habe ich Windows unter PartedMagic eine primäre Partition erstellt.
Diesmal klappte die Installation weitaus besser: Windows nahm die Partition an und begann mit der Installation. Irgendwann muss man dann Neustarten und Windows präsentiert einen grafischen Installer.

Bei mir kam leider eine Fehlermeldung und Windows verwies mich auf eine ungültige Partitionstabelle. Okay, was macht man da? Reparaturkonsole!
Wieder von der Windows-CD gestartet, die Reparaturkonsole gestartet und dann fixmbr aufgerufen. Das meldete mir einen Erfolg, also beherzt einen Neustart vollzogen und… *trommelwirbel* invalid partition table!

Super, also das gleiche auf Englisch. Naja, was will ich eigentlich wirklich mit Windows? Bis ich wieder einen Schulblock habe, ist es noch lange hin. Und spielen tue ich momentan sowieso nicht. Und werde ich wahrscheinlich frühestens mit dem Erscheinen von Diablo 3 wieder. Also gibts ein Linux-Only-System. Und das ganze kommt auf eine SATA-Platte.

Die Distribution meiner Wahl viel von Ubuntu, welches noch in Version 8.10 auf meinem Rechner war, auf Linux Mint 7. Linux Mint basiert auf Ubuntu, erweitert das allerdings von vornherein um z.B. Media Codecs. Außerdem hat es ein schönes Design, obwohl das für mich kein wirklicher Grund ist. Wenn mir das Design nicht gefällt, dann wird es eben geändert. Im Grunde wollte ich einfach mal was neues ausprobieren.

Wo ich gerade dabei bin, kann ich auf noch ein paar Fragen der Blogparade zum Betriebssystem- oder Distributionsumstieg eingehen.

Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?

Ja. Ich bin regelmäßig auf Distrowatch unterwegs und halte mich über neue Versionen von Distributionen auf dem Laufenden. Alternativen, welche wahrscheinlich auch irgendwann den Weg auf meinen Rechner finden werden, waren Arch Linux und Sabayon Linux.

Bevor ich überhaupt Linux genutzt habe, hatte ich durch meinen Vater schon Kontakt mit Suse Linux. Irgendwann hatte dann mein Rechner einen Totalausfall, inklusive Datenverlust und so ziemlich sämtlicher Hardware. Glücklicherweise hatte ich kurz zuvor von einem Arbeitskollegen meines Vaters seinen alten Rechner geschenkt bekommen, als Dank dafür, dass ich ihm bei der Einrichtung seines neuen PCs und dem Datenumzug geholfen habe. Auf diesem lief dann Linux und so wurde Linux mein Haupt-Betriebssystem by accident.

Zwischenzeitlich habe ich neben Debian und Ablegern lange Zeit Gentoo genutzt und war auch sehr zufrieden damit. Nur war es mir irgendwann zu aufwändig zu warten und so wechselte ich wieder zu Ubuntu. Im Nachhinein gehe ich hauptsächlich auf den Wechsel von Ubuntu zu Linux Mint ein.

Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?

Ein Update auf Ubuntu 9.04 hätte ich sowieso vollzogen. Welche Gründe gibt es dann für mich noch, die Arch und Sabayon haben ausscheiden lassen? Ganz einfach: das Paketsystem und das Notify OSD.

Ich kenne mich mit Aptitude aus und somit brauche ich keine Umgewöhnungszeit, wie das wahrscheinlich bei dem Wechsel auf Arch der Fall gewesen wäre. Da ich lange Gentoo genutzt habe, hätte ich wahrscheinlich keine Probleme mit Sabayon gehabt. Gut finde ich auch, dass mittlerweile viele Projekte aktuelle Pakete per Launchpad-Repository bereitstellen.

Der andere Grund ist eigentlich nichts weltbewegendes und nichts, was ich wirklich benötige. Aber das Notify OSD von Ubuntu machte einen tollen Eindruck auf mich. Nach kurzer Zeit in Benutzung vermisse ich allerdings die Möglichkeit es an meine Bedürfnisse anzupassen – hoffentlich gibt es demnächst Möglichkeiten dazu!

Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?

Opera scheint teilweise zu hängen, aber ich vermute dahinter eher Probleme mit Compiz. Wenn das häufiger passiert, werde ich in der Richtung nochmal nachforschen.

Mein Kartenleser für Online-Banking funktionierte ohne Probleme. Okay, diesen Punkt kann ich noch nicht bestätigen, weil ich noch keine Zeit zum Testen hatte. Aber ich habe schon mehrfach darüber gelesen, dass es Probleme bereitet.

Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?

Es sieht schöner aus :)
Ich habe mich dazu durchgerungen minimale Desktop-Effekte zu aktivieren und in teilweise sehr begeistert. Der ringförmige Window-Switcher gefällt mir sehr gut, die leichte Transparenz bei inaktiven Fenster finde ich auch angenehm.

Das MintMenu finde ich auch sehr gelungen. Vorallem die Favoriten sparen mir Platz auf meinem Gnome-Panel und ich finde die Such-Funktion super. Nun muss ich nur noch rausbekommen, was ich mit dem leeren Platz links anfangen kann – ansonsten blende ich den einfach aus!

Dann gefällt mir, dass das Kontrollzentrum von GNOME, gnome-control-center, die Standard-Anlaufstelle zur Konfiguration ist. In meinen Augen ist es sehr übersichtlich, was ich bei dem von Ubuntu verwendeten Einstellungen-Menü gelegentlich vermisst habe.

Ich musste keine Codecs nachinstallieren, also 5 Minuten mehr Zeit für andere Dinge ;)

Im Vergleich zu Windows und Linux finde ich den Hardware-Support schöner gelöst, es läuft vieles einfach Out-of-the-Box. Außerdem ist die Usability besser. Wenn ich an einem Windows-PC arbeiten muss, dann vermisse ich meistens zuerst mehrere Desktops. Es wundert mich, dass das noch nicht den Weg zu Microsoft fand.
Ansonsten hätte ich gerne eine Shell, wie sie unter Linux zum Standardumfang gehört. Ich bin ein kleiner Konsolero und kann so ziemlich alles auch nur mit einer Shell bewaffnet erledigen. Und viele Sachen eben deutlich schneller als per grafischer Oberfläche!

Bereut ihr euren Umstieg?

Nein! Ich würde es eher bereuen, wenn ich von Linux zu Windows umgestiegen wäre ;)

Ich kann mit meinem System machen, was ich möchte. Ich habe die volle Kontrolle und kann alles verändern, wie ich es möchte!

Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?

Von Windows zu Linux auf jeden Fall!

Von Ubuntu zu Mint finde ich auch keinen schlechten Umstieg, aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden, inwiefern er einen Umstieg für sinnvoll hält. Für alle Unentschlossenen gibt es noch die Möglichkeit das ganze per LiveCD bzw. Dual Boot zu testen.

Gibt es Kostengründe oder Supportgründe für einen Umstieg?

Support in der Linux-Community finde ich allgemein super! Zu Mint direkt kann ich wenig sagen, aber die Community soll sehr aktiv sein. Zumindest in ihrem IRC-Channel ist meistens was los ;)

Kostengründe gab es nicht. Linux ist kostenlos und selbst für meine Windows-Lizenzen musste ich nichts bezahlen, da ich sie im Rahmen meiner Ausbildung bekam. Müsste ich für Windows auch noch zahlen, dann wäre das noch ein Punkt gegen Windows!

 

Heute morgen las ich bei Slashdot darüber, gerade eben stolperte ich im UbuntuUsers-Planet über einen Post [ENC]BladeXPs Blog: Microsoft-Betriebssysteme haben einen Anteil von 96% auf dem Netbook-Markt.
Die wirkliche Anzahl an Windows-Installationen lässt sich leider nicht feststellen, weswegen die Zahlen meines Erachtens nach nur auf den Verkäufen basieren können. Damit kann Microsoft durchaus Recht haben.

Man bekommt einfach kaum etwas anderes außer Windows XP auf einem Netbook. Das führt durch die ULCPC-Lizenz, welche den Einsatz von XP ermöglicht, dazu, dass die Netbooks sich mittlerweile größtenteils ähneln, was die Hardware-Ausstattung angeht. Ich würde liebend gerne Netbooks mit 2GB RAM und einer SSD sehen, aber das wird von Herstellerseite nicht gemacht, da man sonst kein Windows XP mit ausliefern kann. Ich würde auch gerne mal wissen, was es Microsoft kostet, dass so ziemlich jeder Hersteller irgendwo auf seiner Homepage Windows Vista empfiehlt – oder wurde den Herstellern nahe gelegt, dass sie dafür werben und dafür billigere Lizenzen bekommen?

Nehmen wir nun mal an, dass man ein Netbook mit Linux gefunden hat. Dann komme ich zum selben Schluss wie  [ENC]BladeXP: Es sind meistens irgendwelche Nischen-Distros dort installiert. Und um die steht es nicht immer gut.
Aus meinem Bekanntenkreis mag ich von einem eeePC900 zu berichten, auf welchem ein vorinstalliertes Xandros-Linux seinen Dienst tut. Nur ist es nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand. Störend wird das z.B. bei Pidgin, welches in einer veralteten Version vorliegt und bislang kein Update bekam, sodass ICQ seinen Dienst versagt.
An sich sehe ich kein Problem von einem Linux auf einem Netbook. In meinen Augen ist es, da es meistens deutlich ressourcensparender als Windows ist, sowieso die bessere Wahl für ein Netbook. Aber egal welche Distribution es letztendlich ist, sie sollte einigermaßen gepflegt sein. Dell bietet auch auf Netbooks, z.B. dem Inspirion Mini 12, Ubuntu an. Ich halte Ubuntu für sehr einsteigerfreundlich und habe es bereits des öfteren in meinem Bekanntenkreis empfohlen.

Der Netbook-Gedanke fasziniert mich noch immer. Noch nenne ich keines mein eigen, aber ich spiele vermehrt mit dem Gedanken. In der Schule oder im Seminar wärs ein praktischer Begleiter!Allerdings würde ich mir ehrlich gesagt bei Dell kein Netbook mit Ubuntu kaufen.
Warum? Man vergleiche Preis und Konfiguration (ich war so frei mal die gleichen Komponenten auszublenden):

Vergleich Dell Inspirion Mini 12: Ubuntu vs. Windows

Vergleich Dell Inspirion Mini 12: Ubuntu vs. Windows

Nun habe ich mal angefangen die Ubuntu-Version mit der gleichen Hardware wie der Windows-Versionauszurüsten und kam auf 530€. Soviel kostet auch die Version mit Windows, wenn man die 80€-Ersparnis nicht berücksichtigt. Wieso soll ich für mein Netbook mit Ubuntu genau so viel bezahlen, wie für ein Netbook mit kostenpflichtigem Betriebssystem? Und wieso werden die 80€ Ersparnis nicht auch einem Ubuntu-Netbook gutgeschrieben? Ich komme mir da schlicht veräppelt vor!

Letztendlich würde selbst ich auf ein Modell mit vorinstalliertem Windows zurückgreifen, wahrscheinlich ein Samsung NC10 wegen der langen Laufzeit, und beim Händler meines Vertrauens nachfragen, ob es möglich wär, dass ich das Netbook ohne Windows und deswegen auch billiger bekomme. Denn nur dadurch, dass man sich nach dem Kauf eines Windows-Netbooks Linux darauf installiert, weiss noch kein Händler, dass Nachfrage nach einem solchen System existiert – es wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht angeboten.

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