Im vereinigten Königreich schraubt T-Mobile bei seinen Kunden das Traffic-Limit auf 500MB – runter. Mittlerweile gilt diese Beschränkung nur für Neukunden, zuvor waren auch Kunden mit einem bereits bestehenden 3GB-Vertrag runtergestuft wurden. Wer also über die Grenze kommt muss ohne Streaming-Dienste, z.B. youtube oder Flash-Gedöns, auskommen. Dazu hat der Guardian einen Artikel mit einem kleinen Interview.

Darin wird von der Filter-Technik erzählt, die selbstverständlich nur bei Überschreitung des Vertragsvolumens greift. Diese erkennt verschiedene Inhaltsarten. Und ich frage mich gerade, wieso man den Kunden nicht unlimited Traffic in Sachen Text (und vielleicht Bildern) gibt und dann nur Streaming-Dienste berechnet werden? Die Technik ist da und das wär doch mal kundenfreundlich!

 

Überhaupt wird es keinerlei Bilder von Polizisten im Vereinten Königreich geben. Denn dort ist es seit heute verboten Bilder von Polizisten zu machen. Nachdem immer mehr Videos von prügelnden Polizisten an die Öffentlichkeit kommen und es einen Todesfall gab, der eventuell durch die Polizei verschuldet wird, will man nun dafür sorgen, dass niemand mehr so etwas aufnehmen kann. Das führt im Idealfall für die Polizei dazu, dass sie gegen das Gesetz verstoßen können, ohne dass es davon Bild-Aufnahmen gibt…

Übrigens geschieht das unter dem Deckmantel des Kampf gegen den Terror, so ist das neue Gesetz Section 76 of the Counter Terrorism Act. Wer dagegen verstösst, der hat im Worst Case 10 Jahre Zeit sich hinter schwedischen Gardinen zu überlegen, wie er die Polizei fotografieren kann, ohne erwischt zu werden.

via Kryogenix & QDH

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