startafire Nikos Blog – re:launch-Edition

27Aug/090

Exaile 0.3 veröffentlicht

Exaile Logo

Gestern wurde Exaile, in meinen Augen der Musik-Player in einer Gnome-Umgebung, in Version 0.3 veröffentlicht. Leider wurde nicht das Ziel erfüllt, dass man alle Features aus Version 0.2 auch in 0.3 implementiert hat, dafür werden diese in einem späteren Release, wahrscheinlich 0.3.1, nachgereicht.

Auf der Download-Page gabs anfangs noch kein Paket für Ubunt 9.04, nur für für Karmic Koala (9.10). Dank reacocard gibt es nun auch im Exaile-PPA ein Paket für Jaunty Jackalope, Ubuntu 9.04. Alles was es gebraucht hat war eine kurze Nachfrage in #exaile. Kudos dafür!

2Aug/090

Aktueller Exaile-Entwicklungsstand

Exaile Logo

Exaile ist momentan als neuer Standard-Player für Xubuntu 9.10 im Gespräch. Dazu gibts einen kleinen, nicht ganz objektiven Vergleich von Exaile, Rhythmbox, Banshee und Listen, welcher momentan noch der Standard-Player bei Xubuntu ist. Aber es spricht einiges für Exaile. Und die Entwicklung von Exaile macht momentan riesige Schritte, weil Exaile als stabile Version 0.3 Einzug in Ubuntu 9.10 halten möchte.

Bei mir läuft im täglichen Betrieb die dritte Alpha-Version von Version 0.3 und diese ist sehr stabil. Allerdings fehlen noch ein paar Features, weswegen ich gerade eben mir die aktuelle Entwickler-Version ausgecheckt habe. Und die kann sich wirklich sehen lassen!

29Jul/095

CrunchBang auf dem Netbook

CrunchBang Linux (Logo by Richard Querin - rfquerin.org)

So wirklich zufrieden war ich mit dem Ubuntu Netbook Remix (UNR) auf meinem Netbook nie. Der Launcher war nicht mein Freund, Metacity wurde durch OpenBox ersetzt und im Laufe der Zeit kam tint2 anstatt dem Gnome-Panel zum Zuge. Wirklich große Perfomancesteigerungen gab es dadurch leider noch nicht. Ein kleines Manko war auch, dass das Notify OSD ohne Transparenz in meinen Augen sehr hässlich ist.

Schon damals spielte ich mit dem Gedanken CrunchBang Linux, kurz #!, zu verwenden. Vor 3 Wochen wurde CrunchBang Linux 9.04.01 veröffentlicht und ich habe es mittlerweile gewagt CrunchBang anstatt dem UNR zu verwenden. #! ist auf Performance ausgelegt und setzt in der Lite Edition vor allem auf Programme für die Shell. Als Terminal kommt Terminator zum Zug und daran hab ich schon jetzt meine Freude! Terminator ermöglicht sehr einfach Terminal-Splitscreens, z.B. so oder sogar so, und man kann es sogar so einrichten, dass Terminator als Hintergrundbild läuft - nett!

19Jul/090

Transmission auf den neuesten Stand bringen

Transmission LogoHeute wurde Version 1.73 des Bittorrent-Clients Transmission veröffentlicht. Bei Ubuntu wird noch Version 1.51 ausgeliefert und das ist Grund genug für ein Update!

Also habe ich mich auf die Suche nach einer Quelle für aktuelle Transmission-Pakete gemacht und wurde bei Kevin Bortis fündig. In seinem PPA findet sich momentan noch Transmission 1.72, aber 1.73 kam erst heute raus und so wirds wahrscheinlich in den nächsten Tagen ein Update geben!

7Jul/090

Compiz & Notify OSD & Vollbild: Kein Geflacker mehr

Neuerdings, seitdem ich Linux Mint nutze, habe ich einige Compiz-Effekte aktiviert. Und ich nutze öfter mal den Vollbild-Modus von Opera (F11), um eine Seite zu lesen. Wenn allerdings währenddessen eine Nachricht des NotifyOSD aufpoppt, flackert mein Bild. Das ist unschön und Christoph hat glücklicherweise eine einfache Lösung dafür (nicht nur im Zusammenhang mit Opera). Danke, Christoph!

16Mai/090

Samsung NC10 mit Ubuntu 9.04

Seit letztem Dienstag ist der kleine bei mir im Einsatz. Da ich noch keinen Grund sehe auf Windows umzusteigen, war es klar, dass ich mir dort ein anderes Betriebssystem installieren würde. Die Wahl fiel vorerst auf den Ubuntu Netbook Remix. Aber wahrscheinlich werde ich das noch ändern, denn die Festplatte möchte ich verschlüsselt haben, wenn dort schon meine Daten drauf sind. Und ich bin eigentlich auch nicht wirklich auf irgendwas des Netbook Remixes angewiesen, ehrlich gesagt ist  der Netbook Launcher schon längst deinstalliert. Wahrscheinlich war die Wahl deshalb so gefallen, weil es eine einfache Installation war und bisher alles funktioniert! Ein anderer Installationskandidat wäre in meinen Augen noch Crunchbang Linux, ein auf sparsamen Ressourcenverbrauch getrimmtes Ubuntu 8.10.

Es lief zwar so ziemlich alles, aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen ein paar Anpassungen durchzuführen.

7Apr/090

Auf 96% aller Netbooks läuft Windows

Heute morgen las ich bei Slashdot darüber, gerade eben stolperte ich im UbuntuUsers-Planet über einen Post [ENC]BladeXPs Blog: Microsoft-Betriebssysteme haben einen Anteil von 96% auf dem Netbook-Markt.
Die wirkliche Anzahl an Windows-Installationen lässt sich leider nicht feststellen, weswegen die Zahlen meines Erachtens nach nur auf den Verkäufen basieren können. Damit kann Microsoft durchaus Recht haben.

Man bekommt einfach kaum etwas anderes außer Windows XP auf einem Netbook. Das führt durch die ULCPC-Lizenz, welche den Einsatz von XP ermöglicht, dazu, dass die Netbooks sich mittlerweile größtenteils ähneln, was die Hardware-Ausstattung angeht. Ich würde liebend gerne Netbooks mit 2GB RAM und einer SSD sehen, aber das wird von Herstellerseite nicht gemacht, da man sonst kein Windows XP mit ausliefern kann. Ich würde auch gerne mal wissen, was es Microsoft kostet, dass so ziemlich jeder Hersteller irgendwo auf seiner Homepage Windows Vista empfiehlt - oder wurde den Herstellern nahe gelegt, dass sie dafür werben und dafür billigere Lizenzen bekommen?

Nehmen wir nun mal an, dass man ein Netbook mit Linux gefunden hat. Dann komme ich zum selben Schluss wie  [ENC]BladeXP: Es sind meistens irgendwelche Nischen-Distros dort installiert. Und um die steht es nicht immer gut.
Aus meinem Bekanntenkreis mag ich von einem eeePC900 zu berichten, auf welchem ein vorinstalliertes Xandros-Linux seinen Dienst tut. Nur ist es nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand. Störend wird das z.B. bei Pidgin, welches in einer veralteten Version vorliegt und bislang kein Update bekam, sodass ICQ seinen Dienst versagt.
An sich sehe ich kein Problem von einem Linux auf einem Netbook. In meinen Augen ist es, da es meistens deutlich ressourcensparender als Windows ist, sowieso die bessere Wahl für ein Netbook. Aber egal welche Distribution es letztendlich ist, sie sollte einigermaßen gepflegt sein. Dell bietet auch auf Netbooks, z.B. dem Inspirion Mini 12, Ubuntu an. Ich halte Ubuntu für sehr einsteigerfreundlich und habe es bereits des öfteren in meinem Bekanntenkreis empfohlen.

Der Netbook-Gedanke fasziniert mich noch immer. Noch nenne ich keines mein eigen, aber ich spiele vermehrt mit dem Gedanken. In der Schule oder im Seminar wärs ein praktischer Begleiter!Allerdings würde ich mir ehrlich gesagt bei Dell kein Netbook mit Ubuntu kaufen.
Warum? Man vergleiche Preis und Konfiguration (ich war so frei mal die gleichen Komponenten auszublenden):

Vergleich Dell Inspirion Mini 12: Ubuntu vs. Windows

Vergleich Dell Inspirion Mini 12: Ubuntu vs. Windows

Nun habe ich mal angefangen die Ubuntu-Version mit der gleichen Hardware wie der Windows-Versionauszurüsten und kam auf 530€. Soviel kostet auch die Version mit Windows, wenn man die 80€-Ersparnis nicht berücksichtigt. Wieso soll ich für mein Netbook mit Ubuntu genau so viel bezahlen, wie für ein Netbook mit kostenpflichtigem Betriebssystem? Und wieso werden die 80€ Ersparnis nicht auch einem Ubuntu-Netbook gutgeschrieben? Ich komme mir da schlicht veräppelt vor!

Letztendlich würde selbst ich auf ein Modell mit vorinstalliertem Windows zurückgreifen, wahrscheinlich ein Samsung NC10 wegen der langen Laufzeit, und beim Händler meines Vertrauens nachfragen, ob es möglich wär, dass ich das Netbook ohne Windows und deswegen auch billiger bekomme. Denn nur dadurch, dass man sich nach dem Kauf eines Windows-Netbooks Linux darauf installiert, weiss noch kein Händler, dass Nachfrage nach einem solchen System existiert - es wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht angeboten.

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