CrunchBang auf dem Netbook

So wirklich zufrieden war ich mit dem Ubuntu Netbook Remix (UNR) auf meinem Netbook nie. Der Launcher war nicht mein Freund, Metacity wurde durch OpenBox ersetzt und im Laufe der Zeit kam tint2 anstatt dem Gnome-Panel zum Zuge. Wirklich große Perfomancesteigerungen gab es dadurch leider noch nicht. Ein kleines Manko war auch, dass das Notify OSD ohne Transparenz in meinen Augen sehr hässlich ist.
Schon damals spielte ich mit dem Gedanken CrunchBang Linux, kurz #!, zu verwenden. Vor 3 Wochen wurde CrunchBang Linux 9.04.01 veröffentlicht und ich habe es mittlerweile gewagt CrunchBang anstatt dem UNR zu verwenden. #! ist auf Performance ausgelegt und setzt in der Lite Edition vor allem auf Programme für die Shell. Als Terminal kommt Terminator zum Zug und daran hab ich schon jetzt meine Freude! Terminator ermöglicht sehr einfach Terminal-Splitscreens, z.B. so oder sogar so, und man kann es sogar so einrichten, dass Terminator als Hintergrundbild läuft - nett!
Samsung NC10 mit Ubuntu 9.04
Seit letztem Dienstag ist der kleine bei mir im Einsatz. Da ich noch keinen Grund sehe auf Windows umzusteigen, war es klar, dass ich mir dort ein anderes Betriebssystem installieren würde. Die Wahl fiel vorerst auf den Ubuntu Netbook Remix. Aber wahrscheinlich werde ich das noch ändern, denn die Festplatte möchte ich verschlüsselt haben, wenn dort schon meine Daten drauf sind. Und ich bin eigentlich auch nicht wirklich auf irgendwas des Netbook Remixes angewiesen, ehrlich gesagt ist der Netbook Launcher schon längst deinstalliert. Wahrscheinlich war die Wahl deshalb so gefallen, weil es eine einfache Installation war und bisher alles funktioniert! Ein anderer Installationskandidat wäre in meinen Augen noch Crunchbang Linux, ein auf sparsamen Ressourcenverbrauch getrimmtes Ubuntu 8.10.
Es lief zwar so ziemlich alles, aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen ein paar Anpassungen durchzuführen.