Linux fürs Netbook: Moblin
Ja, Moblin v2 rockt. Und zwar ziemlich! Moblin ist eine Linux-Distribution, die speziell für Netbooks und das Leben online entworfen wurde. Das speziell ist hierbei auch ernster zu nemhen als beim Ubuntu Netbook Remix, da Moblin nicht nur auf eine spezielle Oberfläche, sondern auch auf für die Atom-Plattform optimierte Pakete setzt.
Die Oberfläche ist eine eindeutige Besonderheit von Moblin. Sie sieht gut aus und es macht viel Spaß mit ihr zu Arbeiten. Aufgebaut ist sie so, dass man oben die Menüleiste findet, über welche man zu weiteren Anwendungen gelangt. Hervorgeholt wird die Leiste entweder indem man mit der Maus an den oberen Bildschirmrand fährt oder indem man die Super-Taste, aka. Windows-Taste, drückt.
Vorabbericht: Gwibber 2.0
Ich habe mein Gwibber zerstört. Und wie? Mit der Installation von Exaile 0.3. Der Grund ist, dass ich das neue Webkit installierte, Gwibber 0.9.2 aber damit nicht klar kam. Es erschienen keine Fehlermeldungen, Gwibber zeigte einfach keine Nachrichten mehr an.
Gwibber ist ein ein so genannter Microblogging-Client. Einfach gesagt kann man damit Nachrichten von Twitter, Facebook, Digg, identi.ca und anderen Netzwerken empfangen und versenden. Gwibber integriert sich wunderbar in den Gnome-Desktop und unterstützt diverse URL-Shortening-Services.
Nun musste eine neue Version von Gwibber her. Dazu gibt es zwei offizielle Möglichkeiten im Launchpad, einmal gibt es die stabilen Veröffentlichungen im Gwibber-Team PPA und einmal gibt es die unstable Veröffentlichungen im Gwibber-Daily PPA. Letzteres trägt zwar Daily im Namen, aber als ich dort nach einer neuen Version schaute, war diese zwar deutlich aktueller als die Stable-Veröffentlichungen auch trotzdem schon etwas älter. Deshalb habe ich nicht erwartet, dass da schon bald Gwibber 2.0 zu finden sein wird - aber ich muss zugeben, dass ich mich geirrt habe.
Was wird aus der Bucht?
Mit The Pirate Bay wurde mein ganz persönlicher Lieblingstracker verkauft. Denn die Piratenbucht war mehr als nur ein Torrent-Tracker, es war die Hochburg des Widerstands gegen die Musik- und Filmindustrie, Platz freier Meinungsäußerung und Flaggschiff gegen Zensur. Und eben immer eine gute Anlaufstelle für Downloads aller Art.
Nun wurde The Pirate Bay für 5,5 Millionen Euro an Global Gaming Factory X (GGF) verkauft. Dafür gabs alle Tracker-Domains, den Quellcode der Bucht und ein Datenbank-Abbild. Von Statten gehen soll die Übergabe am 27. August, also in nicht mehr ganz 3 Wochen. Ziel von GGF ist es, aus der Piratenbucht eine legale Torrent-Seite zu machen und auch an der Börse notiert zu sein. Das steht völlig im Kontrast zu dem, was TPB vorher war, denn die Nutzung war schlicht und einfach kostenlos. Wahrscheinlich erhofft sich GGF durch den Kauf, dass viele User sich plötzlich dazu entschließen für ihre Torrents zu bezahlen. Ich zweifle daran!
Weniger Zweifel hatte wahrscheinlich der CEO von Napster, als er GGF 10 Millionen US$ für TPB bot. Die lehnten jedoch ab!