Kleines Shell Cheat Sheet
Auf 321tux gibts eine praktische Befehlsübersicht zu Shell-Befehlen, die sich vorallem an Anfängern richtet. Gut finde ich dabei, dass man das nicht nur als PDF sondern auch als ODT herunterladen kann! Damit kann man es nicht nur ausdrucken, sondern bei Bedarf auch erweitern oder eigenen Wünschen anpassen.
Dropbox: Installation unabhängig vom Desktop

Dropbox ist ein Datei-Synchronisations- und Webspeicher-Dienst. Standardmäßig setzt Dropbox darauf, dass Linux-User den Dateimanager des GNOME-Desktops, Nautilus, verwenden. Momentan zeigt auch nur Nautilus die Synchronisations-Stati der einzelnen Dateien an, was ein Grund wäre Nautilus zu verwenden. Aber nicht jeder mag den GNOME-Desktop und nicht hat das Recht die Dropbox-Software auf dem momentan benutzten Rechner zu installieren.
Im Internet kursieren viele Anleitungen, wie man den Dropbox-Client herunterlädt und installiert, ohne dass man dazu Nautilus und seine Abhängigkeiten installieren muss. Einige setzen auf das Entpacken des Deamons, andere lassen den User Fake-Dateien erstellen, damit Dropbox denkt, dass die Abhängigkeiten erfüllt seien. Aber wieso so kompliziert?
Im Dropbox-Forum stellen die Entwickler regelmäßig die aktuellste stabile Version zum Download bereit, zu finden als Sticky Post (also ganz oben). Diese ist sogar aktueller, wie die unter Download verlinkte. Um Zugriff auf das Forum zu bekommen benötigt man einen Dropbox-Account, den es kostenfrei gibt. Zum Anmelden kann man z.B. meinen Referrer nutzen, um sofort mit 2,25GB anstatt 2GB Speicher zu starten.
Im Forum öffnet man den entsprechenden Post und lädt die für sein Betriebssystem passende Version herunter. Linux-Nutzer haben die Wahl zwischen 32Bit und 64Bit. Diese Datei entpackt man in sein Home-Verzeichnis mit dem Befehl
tar xzf dropbox-lnx.x86-0.7.1.tar.gz
Der Dateiname muss natürlich auf die passende Version angepasst werden.
Sollte eine alte Dropbox-Installation schon vorhanden sein, so empfehle ich die Löschung dieser mittels rm -rf ~/.dropbox-dist/
Der Dropbox-Ordner mit den synchronisierten Dateien bleibt dabei selbstverständlich bestehen. Nach dem Entpacken startet man die Dropbox, indem man die Datei dropboxd aus dem Verzeichnis ~/.dropbox-dist/ ausführt. Um den Dateistatus abzufragen verwende ich in meiner Nautilus-freien Umgebung dieses Python-Script.
Ubuntu-Version herausfinden
Wenn man vor einem Rechner sitzt ohne zu wissen, welche Version der beliebten Linux-Distribution da werkelt, dann hilft eventuell folgender Shell-Befehl:
cat /etc/issue
flac2mp3
Wie konvertiere ich schnell eine .flac-Datei in eine .mp3-Datei?
flac -d -c "ursprungsdatei.flac" | lame -h -V 0 - "ausgabedatei.mp3"
Damit bekommt man eine MP3 mit VBR in höchster Qualität aus der .flac-Datei. wer nicht so viel Wert auf Qualität setzt, der kann anstatt der 0 auch eine andere Zahl von 0 bis 9 verwenden, wobei 0 die höchste und 9 die niedrigste Qualität ist.