Eigentlich habe ich gedacht, dass im Jahre 2011 Webstandards von den meisten Unternehmen umgesetzt werden und Browserweichen unnötig sind. Zumindest bei Firmen, zu deren Geschäft das Internet gehört, hätte ich das gedacht.

Aber irgendwie bewiesen Amazon, Web.de und GMX (beide United Internet) das Gegenteil. Ein Hilferuf aus dem Bekanntenkreis erreichte mich, dass “web.de merkwürdig sei”. Und bei Amazon funktioniere die Buchvorschau mit Opera nicht.

Ich habe mir das fix angeschaut und musste erkennen: Ja, die haben dort Browserweichen. Im Jahre 2011. Und für was?! Für nix! Funktioniert

Glücklicherweise hat Opera eine komfortable Möglichkeit seine Identität zu verschleiern. Dazu drückt man auf der Seite mit Browserweiche F12 (oder macht einen Rechtsclick auf die Seite) und wählt im nun erscheinenden Menü den Punkt Seitenspezifische Einstellungen.
Dort gibt es unter dem Abschnitt Netzwerk einen Punkt Browser-Identifikation. Dort kann man wählen als welcher Browser sich Opera ausgeben soll, neben Opera gibt es den Internet Explorer und Firefox als Auswahl. Opera kann sich als ein anderer Browser ausgeben oder sich als dieser maskieren, was die gründlichere Variante ist. (Hier werden Hinweise auf Opera aus dem User Agent String getilgt.)

Damit ich mit Opera den Blick ins Buch bei Amazon wagen kann, muss ich mich als Firefox maskieren. Bei den Kollegen von United Internet maskiere ich mich als Internet Explorer, da Opera sich nicht als aktuelle Firefox-Version auszugeben scheint.

Frohes Surfen!

 

Ich habe gestern den Schritt von Kubuntu 10.04 auf 10.10 gewagt. Wie immer gabs ne Neuinstallation, kein Update. In meinen Augen wars diesmal auf jeden Fall angebracht, da mein altes System durch jede Menge Software aus Fremdquellen nicht mehr so stabil lief.

Und dann ist mir gestern wieder klar geworden, wie schön man unter Linux BackUps von seiner Konfiguration machen kann.
Medien wie Musik oder Filme sind bei mir standardmäßig auf einer BackUp-Festplatte verstaut, die ich bei solchen Gelegenheiten immer manuell befülle. Meine Dokumente habe ich in meiner Dropbox abgelegt (und wer auf den Link clickt bekommt bei der Anmeldung nochmal 250MB an Speicherplatz obendrauf). Das einzige was fehlt sind Konfigurationen meiner Software und Dinge wie IM-Logs und Mails. Diesen Teil sichere ich mir mit einem einzigen Befehl:

tar -czvvpsf backup.tar.gz .ssh/ .gnupg/ .thunderbird/ .opera/sessions/autosave.win .opera/bookmarks.adr .purple/accounts.xml .purple/blist.xml .purple/logs/ .purple/otr.fingerprints .purple/otr.private_key .purple/prefs.xml .kde/share/apps/akregator/ .kde/share/apps/amarok/ .kde/share/config/amarok* .irssi/ Desktop/

Dieser Befehl spuckt eine backup.tar.gz aus, in der alle meine Keys, Opera-Bookmarks & Tabs, Pidgin-Accounts & Logs, OTR-Keys und Amarok-Settings gespeichert sind. Gerade die Amarok-Settings waren mir wichtig, weil ich mittlerweile viele Cover hinzugefügt oder Lieder bewertet habe.
Zum Wiederherstellen muss ich das ganze Paket dann nur noch in meinem Home-Ordner entpacken – und voila, meine Einstellungen sind wieder da.

Update 22.01.2010: Akregator-Daten & irssi hinzugefügt.

 

Wie kommt man schnell an alle Links aus seinen Opera-Bookmarks?

grep "URL=" ~/.opera/bookmarks.adr | sed -e 's/^\tURL=//'
 

OperaWisst ihr noch, wann die letzte stabile Version von Opera rauskam? Ich erwarte nun 4 Antworten:

  • März 2010
  • April 2010
  • November 2009
  • Keine Ahnung – ich nutze Firefox ;)

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Heute hat Opera Version 10.10 ihres Browser veröffentlicht und beseitigt damit eine kritische Sicherheitslücke, durch die im schlimmsten Fall fremder Code ausgeführt werden kann.

Achja, und nebenbei gibt es nun Opera Unite! Mit Opera Unite will Opera dem User die Macht über seine Daten wiedergeben und so wird der Browser zum Webserver. Dieser lässt sich durch so genannte “Apps” aufbohren. Damit fungiert dann der PC z.B. als Streaming-Server oder Foto-Album. Man kann dann seinen persönlichen Link an Freunde weiterreichen und diese können die Dienste des Server nutzen. Und das ohne selbst Opera zu nutzen, da Opera zur Darstellung auf Webstandards setzt. Das ist einer der reizvollen Aspekte an Opera Unite! Und erstaunlicherweise haben momentan viele Apps Filesharing zum Thema… ob das der Contentmafia gefallen wird?

Ansonsten bin ich durch den Accont-Zwang auf Opera.com noch nicht so sehr begeistert davon und habe noch keinen Test unternommen. Und wahrscheinlich wird dieser auch auf sich warten. Bis jetzt bleibe ich einfach ein passiver Interessierter

Doch wo wir gerade bei Browsern sind, gibt es auch aus dem Redmonder Lager Neuigkeiten. Aktuell ist vorallem eine Sicherheitslücke beim Internet Explorer 6 und 7, welche CSS in Verbindung mit JavaScript ausnutzt. Böse Sache! Weniger in greifbarer Nähe ist da der IE9, welcher näher an die Leistungen von Firefox & Co rücken soll. Das soll mit Hilfe einer leistungsfähigeren JavaScript-Engine und Support für CSS3 geschehen. Der Weg sich in Richtung Webstandards zu bewegen wird von mir sehr begrüßt, hoffentlich bleibt man bei Microsoft auf diesem Weg.

Zum Thema Webstandards und schönes Code kann ich auch was zeigen: What Beautiful HTML Code Looks Like geht schon einmal auf HTML5 ein und zeigt einige Do’s zum Webdesign.

 

Seit gestern gibts Opera 10 als stabile Veröffentlichung – und ich kann eindeutig einen Wechsel auf diese Version empfehlen. Der Changelog verrät einiges über die Änderungen, unter anderem den Turbo-Modus und eine schnellere JavaScript-Engine. Unity fand nicht den Weg in dieses Release.

Aber dafür gibts automatische Updates, wie man sie z.B. von Chrome kennt. Unter Ubuntu finde ich das aber unschön gelöst, denn man installiert ungefragt eine neue Paket-Quelle. Das finde ich weniger gut, das sollte man dem User mindestens mitteilen, noch besser wär ihn zu fragen, ob er das denn überhaupt möchte. Ansonsten finde ich das Opera-Repository toll.

 

Vor 2 Tagen wurde die 3. Beta von Opera 10 veröffentlicht. Schon in der ersten Beta angepriesen wurde die Möglichkeit sich die Seiten als Vorschaubilder in den Reitern anzeigen zu lassen. Neudeutsch: Pagepreview in den Tabs.

Nun habe ich mal versucht das zu aktivieren, aber es wollte nicht so ganz bei mir. Mittlerweile weiss ich auch, dass es daran liegt, dass es nicht funktioniert, wenn man seine Tabs auf mehrere Zeilen umbrechen lässt! Da ich Tabs extrem nutze (30+ sind bei mir mehr die Regel als die Ausnahme) ist das für mich nicht so praktikabel, aber ich denke auch nicht, dass ich auf das Feature angewiesen bin. Ist für mich ein nettes Nice-to-Have, mehr nicht.

Ich habe Opera 10 Beta 3, aber wie aktiviere ich die Bildchen nun?
Beginnen tut man, indem man im Menü auf Ansicht -> Symbolleisten -> Anpassen geht. Dort wählt man die Tab-Leiste, einfach im Browser anclicken, falls sie schon aktiviert ist, ansonsten auf den Haken im Erscheinungsbild-Dialog clicken. Die Platzierung stellt man auf oben oder unten, dann setzt man einen Haken bei Vorschaubilder in Tabs aktivieren und schon solltet ihr die Pagepreviews sehen. Falls nicht, dann überprüft, ob bei Zeilenumbruch Kein Zeilenumbruch gewählt wurde!

Die Platzierung der Tabs ist mit Version 10.00b3 übrigens links, rechts, oben und unten möglich. Die Tabs links anzubringen finde ich ziemlich chic und nützlich, da nicht alle Seiten Widescreen-Monitore voll ausnutzen.

 

Interessant finde ich ja, dass es doch keine E-Version von Windows 7 geben wird. E wie Europa, E wie ohne Internet Explorer. Nachdem sich Opera dafür eingesetzt hat, dass man beim Kauf von Windows mehr Browser-Auswahl bekommt, sollte zuerst die vorher erwähnte E-Version für Europa kommen, in welcher der Internet Explorer nicht mehr standardmäßig installiert ist. Nurnoch weitreichend benötigte Komponenten sollten enthalten sein. Vorgesehen war, den Internet Explorer in Form einer CD Kunden beim Kauf mitzugeben, sodass die gleich die Wahl haben Internet Explorer zu installieren. Und nun zerstört man die ursprüngliche Idee von Opera, weswegen man in Norwegen nicht so angetan davon ist!

Nun soll das ganze so gemacht werden, dass man nach der Installation einen Auswahlbildschirm bekommt, in welchem man sich für einen Browser entscheiden kann. Auf Preview-Screenshots sah man als Alternativen Firefox, Opera und Chrome. Der Internet Explorer stand natürlich auch zur Wahl, wird er doch nun auf jeden Fall mitinstalliert, da die Anzeige zur Auswahl eine Webseite ist! Zumindest im Vorschlag von Microsoft war das der Stand der Dinge, ich frage mich, ob das auch so umgesetzt wird. Das setzt nämlich voraus, dass man über eine Internet-Verbindung verfügt und ohne Zugang zum Internet kann man dann keinen anderen Browser auswählen. So optimal finde ich die Lösung nicht, aber ein Anfang. Ich frage mich, ob man Admins die Möglichkeiten geben wird diesen Auswahldialog zu aktivieren, was z.B. in Firmen großen Anklang finden könnte.

Kleine Notiz am Rande: Was bei Microsoft gut geklappt hat, das möchte Opera nun auch mit anderen Betriebssystemen versuchen und wünscht sich freie Browserauswahl bei Ubuntu und Macs.

 

Neuerdings, seitdem ich Linux Mint nutze, habe ich einige Compiz-Effekte aktiviert. Und ich nutze öfter mal den Vollbild-Modus von Opera (F11), um eine Seite zu lesen. Wenn allerdings währenddessen eine Nachricht des NotifyOSD aufpoppt, flackert mein Bild. Das ist unschön und Christoph hat glücklicherweise eine einfache Lösung dafür (nicht nur im Zusammenhang mit Opera). Danke, Christoph!

 

Mit HTML5 soll es möglich sein, dass man sich Videos im Browser anschaut, ohne dass man ein PlugIn dazu benötigt. Gelöst wird das ganze durch die mit HTML5 eingeführten Video-Tags. Die Schweden von The Pirate Bay versuchen sich an ihrem eigenem – natürlich unzensierten – Videoportal und setzen dabei auf eben jene Videotags. Youtube hat eine HTML5-Demo im Angebot. Momentan gibt es allerdings nur wenige Browser, welche die Tags interpretieren können. Firefox 3.5, Opera 10 und Chrome 3 wollen es können, momentan gibt es allerdings noch keine stabile Veröffentlichung. Einzig Safari 3.4 bietet als stabile Version aktuell Support für den Video-Tag.

Außen vor ist, wie immer bei Webstandards (…), der IE . Und ich vermute, dass das auch so bald nicht kommen wird – schiesst sich hier Microsoft selbst ins Aus?

(via Futurezone)

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