Linux ist schon lange kein Fremdwort mehr. Selbst die Nicht-Geeks wissen mittlerweile, dass es Linux gibt. Vom einstigen Freak-System ist es zur massenkompatiblen Alternative geworden, die junge und alteingesessene User gleichermaßen begeistern kann.
Nun bist du an dem Punkt, wo du es selbst ausprobieren möchtest – und die Auswahl erschlägt dich.

Ich will hier eine kleine Übersicht über aktuelle Oberflächen und Systeme geben, um es der geneigten Einsteigerin einfacher zu machen einen Einstieg zu finden. Continue reading »

 

Vor ein paar Tagen hatte Zack-Zack eine 64GB SSD im Angebot. Samsung 470 Series. Und ich habe zugeschnuppt, zweimal. Eine fürs Netbook, die andere für den Desktop-Rechner. Gestern kamen sie an und im Laufe des gestrigen Abends wurde sie eingebaut. Ich hatte Besuch, wir saßen beeinander und unterhielten uns über Computer. Dabei vorallem über unsere mobilen Begleiter und wie es der Zufall so wollte hat einer meiner Besucher das Nachfolgemodell meines Samsung NC10, ein N130.

Irgendwann ging es um RAM und den Austausch von selbigem. Ich habe mein Gerät dann mal zu Demonstrationszwecken geöffnet. Das geht in Sachen RAM sehr einfach, da dieser einen eigenen Zugang hat. Aber wo ich gerade dabei bin… Continue reading »

 

Ich habe gestern den Schritt von Kubuntu 10.04 auf 10.10 gewagt. Wie immer gabs ne Neuinstallation, kein Update. In meinen Augen wars diesmal auf jeden Fall angebracht, da mein altes System durch jede Menge Software aus Fremdquellen nicht mehr so stabil lief.

Und dann ist mir gestern wieder klar geworden, wie schön man unter Linux BackUps von seiner Konfiguration machen kann.
Medien wie Musik oder Filme sind bei mir standardmäßig auf einer BackUp-Festplatte verstaut, die ich bei solchen Gelegenheiten immer manuell befülle. Meine Dokumente habe ich in meiner Dropbox abgelegt (und wer auf den Link clickt bekommt bei der Anmeldung nochmal 250MB an Speicherplatz obendrauf). Das einzige was fehlt sind Konfigurationen meiner Software und Dinge wie IM-Logs und Mails. Diesen Teil sichere ich mir mit einem einzigen Befehl:

tar -czvvpsf backup.tar.gz .ssh/ .gnupg/ .thunderbird/ .opera/sessions/autosave.win .opera/bookmarks.adr .purple/accounts.xml .purple/blist.xml .purple/logs/ .purple/otr.fingerprints .purple/otr.private_key .purple/prefs.xml .kde/share/apps/akregator/ .kde/share/apps/amarok/ .kde/share/config/amarok* .irssi/ Desktop/

Dieser Befehl spuckt eine backup.tar.gz aus, in der alle meine Keys, Opera-Bookmarks & Tabs, Pidgin-Accounts & Logs, OTR-Keys und Amarok-Settings gespeichert sind. Gerade die Amarok-Settings waren mir wichtig, weil ich mittlerweile viele Cover hinzugefügt oder Lieder bewertet habe.
Zum Wiederherstellen muss ich das ganze Paket dann nur noch in meinem Home-Ordner entpacken – und voila, meine Einstellungen sind wieder da.

Update 22.01.2010: Akregator-Daten & irssi hinzugefügt.

 

Wenn gerade keine libdvdcss in den Repositorys findet, dann machs dir selbst (natürlich in einer Shell):

wget http://download.videolan.org/pub/libdvdcss/1.2.9/libdvdcss-1.2.9.tar.bz2
tar -xjf libdvdcss-1.2.9.tar.bz2
cd ./libdvdcss-1.2.9
sudo aptitude install build-essential checkinstall automake1.9
./configure --prefix=/usr
make
sudo checkinstall

Danach hat man ein .deb, welches man bequem mit dem Paketmanager (de)installieren kann. Musste ich die Tage mal machen, weil ich die lib für nen 64Bit-System wollte. Wohl bekomms!

via

 

Nach meinem Wechsel von Gnome zu KDE SC gibts natürlich immer ein paar Wehwehchen, die nach und nach auftauchen. Ein Problem, dass mir gelegentlich unterkam, ist die anfängliche Unverträglichkeit von Pidgin und Amarok – ALSA und Phonon.

Pidgin nutzt für seine Audio-Ausgabe ALSA oder ESD (den Vorgänger von PulseAudio), KDE SC liefert für seine Anwendungen das Phonon-Framework mit. Startete ich nun Pidgin oder Amarok vor der jeweils anderen Anwendung, so hatte die andere Anwendung keinen Sound. Bei Pidgin stört es mich wenig, wenn es keinen Sound hat, aber wenn ich Amarok starte, dann will ich auch Musik hören – und nicht von Stille begrüßt werden.
Die KDE SC liefert mir durch ein kleines Notify dann die Info, dass das Gerät xyz nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Am liebsten möchte ich natürlich, dass beide Anwendungen funktionieren, schließlich ist das recht einfach zu bewerkstelligen! Man öffnet eine Shell und gibt dort folgendes ein:

sudo apt-get install phonon-backend-gstreamer

Dabei sollte automatisch das Paket gstreamer0.10-alsa installiert werden. Falls nicht, sollte man das händisch nachinstallieren. Nach dem nächsten Start von KDE, sollte dann Amarok und Pidgin gleichzeitig funktionieren. Man sollte danach nochmal einen Blick in die Soundsettings von Pidgin werfen. Ich habe die Ausgabe-Methode auf Automatisch gestellt, weil ich damit auch die Lautstärke der Klänge direkt in Pidgin beeinflussen kann.

Pidgin Klang-Einstellungen

Pidgin Klang-Einstellungen

Was hier nun für 2 spezielle Programme dargestellt wurde, sollte sich natürlich auch auf andere Programme übertragen lassen ;)

 

Manchmal macht man Schritte, von denen man weiss, dass sie viel ändern werden. Und sei es nur in der Desktop-Umgebung. Ich bin kurz nach dem Erscheinen von Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) von Linux Mint 8 zurück auf Ubuntu gewechselt. Aber nicht das normale Ubuntu, sondern die Variante mit KDE: Kubuntu.

Ich war vorher sehr angetan von Gnome und hatte auch keine Probleme damit. Auf meinem Netbook liefen irgendwann die Betas der (K)Ubuntu Netbook-Varianten und da hat man dann die Begeisterung für KDE gepackt! Continue reading »

 

Ich habe gestern Kubuntu auf meinem Desktop-Rechner installiert. Dabei kam ich nicht umhin den Installer von Kubuntu zu verfluchen. Im Hintergrund steckt ubiquity, im vorne arbeitet ein entsprechendes Frontend. Bei Kubuntu kommt Qt zum Einsatz, bei Gnome natürlich Gtk.ubiquity-frontend-qt bei der Installation von Ubuntu 10.04

Ich kann leider keinen Vergleich zum aktuellen Gtk-Frontend ziehen, aber das Qt-Gegenstück macht keinen so tollen Eindruck. Zuallererst fällt auf, dass es relativ langsam ist. Wechselt man die Sprache, dann scheint sich die Anwendung noch mehr zu verlangsamen. Deshalb habe ich gelernt die Sprache auf Englisch zu lassen und die Sprachpakete einfach nach der Installation zu installieren.

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