Es ist interessant, wenn Menschen ganz eigene, andere Ansätze verfolgen. Ein Webserver geschrieben in JavaScript wär so etwas. Aber was macht man damit? Mr. doob hat eine tolle Anwendung mit so etwas gebaut: Multiuser Sketchpad!

Man hat eine Fläche und einen Stift, mit dem man zeichnen kann. Eben ein Skizzenblock. Nur ist man dabei nicht alleine, sondern kann mit vielen Leuten gemeinsam zeichnen. Man sieht nicht nur was sie zeichnen, sondern auch wo sie momentan mit ihren Cursorn hantieren.
Kleiner Haken bei der Sache: es funktioniert (noch) nicht mit allen Browsern. Meine Empfehlung ist Chrome, mit Opera funktioniert der Spaß leider nicht so gut.

Wer sehen möchte, was dabei entstehen kann, der sollte auf der Galerie von Just Draw vorbeischauen. Wer auf Tech-Talk steht, der schaut am besten hier vorbei.

 
The Programmer Hierarchy

The Programmer Hierarchy

 

Heute hat Opera Version 10.10 ihres Browser veröffentlicht und beseitigt damit eine kritische Sicherheitslücke, durch die im schlimmsten Fall fremder Code ausgeführt werden kann.

Achja, und nebenbei gibt es nun Opera Unite! Mit Opera Unite will Opera dem User die Macht über seine Daten wiedergeben und so wird der Browser zum Webserver. Dieser lässt sich durch so genannte “Apps” aufbohren. Damit fungiert dann der PC z.B. als Streaming-Server oder Foto-Album. Man kann dann seinen persönlichen Link an Freunde weiterreichen und diese können die Dienste des Server nutzen. Und das ohne selbst Opera zu nutzen, da Opera zur Darstellung auf Webstandards setzt. Das ist einer der reizvollen Aspekte an Opera Unite! Und erstaunlicherweise haben momentan viele Apps Filesharing zum Thema… ob das der Contentmafia gefallen wird?

Ansonsten bin ich durch den Accont-Zwang auf Opera.com noch nicht so sehr begeistert davon und habe noch keinen Test unternommen. Und wahrscheinlich wird dieser auch auf sich warten. Bis jetzt bleibe ich einfach ein passiver Interessierter

Doch wo wir gerade bei Browsern sind, gibt es auch aus dem Redmonder Lager Neuigkeiten. Aktuell ist vorallem eine Sicherheitslücke beim Internet Explorer 6 und 7, welche CSS in Verbindung mit JavaScript ausnutzt. Böse Sache! Weniger in greifbarer Nähe ist da der IE9, welcher näher an die Leistungen von Firefox & Co rücken soll. Das soll mit Hilfe einer leistungsfähigeren JavaScript-Engine und Support für CSS3 geschehen. Der Weg sich in Richtung Webstandards zu bewegen wird von mir sehr begrüßt, hoffentlich bleibt man bei Microsoft auf diesem Weg.

Zum Thema Webstandards und schönes Code kann ich auch was zeigen: What Beautiful HTML Code Looks Like geht schon einmal auf HTML5 ein und zeigt einige Do’s zum Webdesign.

 

Im GNOME-Planet stiess ich auf einen interessanten Post zum Thema SVG. SVG-Dateien sind Vektor-Grafikdateien, aber es ist durchaus mehr damit möglich. So lassen sich mit einer SVG-Datei schon animierte Menüs erstellen, wie z.B. auf dev.opera gezeigt.

Etwas ganz anderes hat Stuart Langridge damit gemacht: Er integrierte ein JavaScript-Spiel in die .SVG-Grafik! Durch einen Tastendruck fliegt das Gefährt hoch, lässt man die Taste los, so sinkt es. Das ganze zeigt, was machbar ist, aber ist noch entfernt von einem perfekten Spielerlebnis. Manch einer beschwert sich über die Geschwindigkeit, wiederum andere über die Steuerung… letztendlich hängt viel davon in meinen Augen vom verwendeten Browser ab!

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