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		<title>VR Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guten Tag liebe Volksrepublik Deutschland, freust du dich schon auf das Internet, dass dir nur die Sachen zeigt, die du sehen sollst?
Die Verwirklichung eines zensierten Internets rückt in immer greifbarere Nähe. Die SPD hat leider den Zug verpasst, mit dem sie das ganze hätte verhinden können. Wahrscheinlich möchte die SPD damit Stimmen im allgemeinen Wahlkampfgetöse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag liebe Volksrepublik Deutschland, freust du dich schon auf das Internet, dass dir nur die Sachen zeigt, die du sehen sollst?</p>
<p>Die Verwirklichung eines zensierten Internets rückt in immer greifbarere Nähe. Die SPD hat leider den Zug verpasst, mit dem sie das ganze hätte verhinden können. Wahrscheinlich möchte die SPD damit Stimmen im allgemeinen <a href="http://blog.nik0.de/2009/05/wahlkampfgetoese/">Wahlkampfgetöse </a>sammeln. Nach der verpatzten Europawahl haben sie es definitiv nötig. Dabei finde ich es verwunderlich, dass die SPD das Thema auf ihrem Parteitag als <a href="http://www.compyblog.de/archives/2931-medial-unerwuenscht.html"><em>medial unerwünscht</em></a> brandmarkte. Gerade dieses Thema beschert der SPD momentan massive Aufmerksamkeit im Netz. Und das gerade von Leuten, die sie dabei <a href="http://blog.nik0.de/2009/05/wir-wollen-kein-gesperrtes-netz/">nicht vertreten</a>.</p>
<p>Fefe schrieb schon <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4d53fbd">sehr passend</a> dazu, dass "die Merkel der SPD genug Seil gegeben hat, um sich zu erhängen, und die SPD hat es getan". Für mich und sicher einige andere beschreibt der Kabarettist <a href="http://www.marcuwekling.de/">Marc-Uwe Kling</a> die momentan gegenüber der SPD herrschende Stimmung sehr passend mit <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI">Wer hat uns verraten?</a></em> - Sozialdemokraten!</p>
<p>Durch die Zusammenarbeit mit der CDU hat die SPD ein <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,630568,00.html">(Spezial)Gesetz</a>, mit dem schönen Titel <em>Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen</em>, geschaffen, welches die Grundlage einer Zensurinfrastruktur bildet. Doch hat die SPD versucht es so aussehen zu lassen, es seien sie einer Meinung mit den Kritikern. So soll das Prinzip löschen statt verstecken gelten. In der Praxis gibt es allerdings ein <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4c90a64">Hintertürchen</a> in der Form, dass das BKA, wenn es die Löschung für nicht in angemesser Zeit durchführbar hält, die Seite trotzdem verstecken darf ohne einen Sperrversuch zu unternehmen.<br />
Weiterhin soll das BKA bei der Erstellung der Liste kontrolliert werden. Verantwortlich dafür sind Mitarbeiter des Datenschützers Peter Schaar, welcher allerdings damit <a href="http://www.heise.de/ct/Bundesdatenschuetzer-will-Kinderporno-Sperrliste-nicht-ueberwachen--/news/meldung/140633">ein</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,631014,00.html">Problem</a> hat, denn <em>es geht darum, nach strafrechtlichen Kriterien festzustellen, ob es sich bei bestimmten Inhalten um Kinderpornografie handelt. Das ist eine völlig wesensfremde Funktion, die mir da zugewiesen werden soll</em>.<br />
Die nächste große Änderung ist, dass keine Daten mehr über die Besucher einer Stopp-Seite gespeichert werden sollen. So hat man leider keine Möglichkeit mehr unbeliebte Mitmenschen durch eine kurze URL mit einem Besuch des BKA zu beglücken...</p>
<p>Es ist vorgesehen, dass das Gesetz <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/140746">vorerst 3 Jahre</a> besteht - aber ich wette, dass es in die Verlängerung gehen wird! Eventuell wird dann auch das Gesetz so erweitert, dass nicht mehr nur der leicht zu umgehende DNS-Filter eingetzt wird. Wahrscheinlich wird dann wieder mit Zahlen rumgeworfen, die eine oder andere <a href="http://www.golem.de/0906/67825.html">Umfrage zum Thema</a> angeleiert  und man bekommt <a href="http://mogis.wordpress.com/2009/05/02/und-wenn-auch-nur-ein-kind-gerettet-wird/">verrückte Begründungen</a> genannt, während <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4c78275">über die Kritiker Lügen erzählt</a> werden. 3 Jahre sind erstmal genug Zeit um sich Änderungen zu überlegen, wie man solch ein Wekrzeug gut <a href="http://www.xsized.de/die-gefahren-der-geplanten-internetsperren/">für andere Zwecke</a> einsetzen kann. Schon im Gespräch waren ausländische Glücksspielanbieter, Filesharing-Dienste und neuerdings <a href="http://www.xsized.de/bayern-will-saemtliche-gameshops-oesterreichs-auf-dem-index-sehen/">möchte man</a> <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/06/18/samtliche-osterreichischen-gameshops-sollen-indiziert-werden/">ausländische</a> <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,631453,00.html">Gameshops</a> <a href="http://www.golem.de/0906/67881.html">schliessen</a>, weil sich da Erwachsene Deutsche ungeschnitte Versionen von Filmen und Computerspielen bestellen können.<br />
Andererseits kann man die 3 Jahre auch nutzen um die EU davonzu überzeugen, dass ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/SPD-Politikerin-plaediert-fuer-europaweite-Web-Sperren--/meldung/140818">zensiertes Internet auch für Europa</a> gut wäre.</p>
<p>Was unsere Politiker anscheinend nicht richtig verstehen ist, dass das Internet dezentral aufgebaut ist und es gerade deshalb schwer zu kontrollieren ist. Und da man nicht durch einen bestimmten Punkt X ins Internet gehen muss, sind Sperren im Internet meist nicht sehr effektiv. Für die meisten Leute im Bundestag ist das Internet das <em>blaue E</em> auf dem Desktop, etwas wo man Dinge suchen kann oder was man <a href="http://weltuntergangswatchblog.de/das-ist-wahlkampf-mobil">für den Wahlkampf</a> nutzen kann. Leute mit Ahnung <a href="http://www.schockwellenreiter.de/blog/2009/06/19/willkommen-in-der-bananenrepublik/">wenden</a> <a href="http://www.blogsprache.de/2009/06/20/spd-austrittserklaerung-von-julia-reda/">sich</a> <a href="http://www.spreeblick.com/2009/06/16/auf-nimmerwiedersehen-spd/">von der SPD</a> <a href="http://www.heise.de/newsticker/Joerg-Tauss-tritt-wegen-Gesetz-zu-Kinderporno-Sperren-aus-SPD-aus-Update--/meldung/140819">ab</a>. Am häufigsten genannt ist derzeit <a href="http://www.tauss.de/">Jörg Tauss</a>, ehemals abgeordneter der SPD im Bundestag. Der Mann hat in meinen Augen das Internet verstanden! Und er zog <a href="http://www.tauss.de/index.php?nr=26398&amp;menu=1&amp;__tauss=7af69884ca44c79ca2ed3af47aab48f8">Konsequenzen</a>, <a href="http://qik.com/video/1916266">sprach</a> auf einer Demo gegen das Zensurgesetz und trat nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft in der SPD aus selbiger aus und bei den <a href="http://www.piratenpartei.de/">Piraten</a> ein. Es gibt dabei sowohl Stimmen <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Zu-Tauss-pro-kontra-meine-eigene-1-h-Recherce-dank-des-unzensierten-Netzes/forum-161007/msg-16927992/read/">für und gegen</a> seinen Beitritt, was ich hier nicht weiter kommentieren möchte. Fakt ist, dass er, <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">wie 134.000 andere Bürger</a>, gegen die Netzsperren stimmte. Achja, dank des unzensierten Internets gibt es die Möglichkeit sich zu erkundigen, <a href="http://www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de/">wer wie</a> <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html">abgestimmt hat</a>.</p>
<p>Mal wieder in die Gegenwart. Die Abstimmung ist rum, Köhler wird in meinen Augen nicht den Mumm aufbringen das Gesetz zu verhindern. Dafür gingen <a href="http://www.heise.de/ct/Proteste-gegen-Gesetz-zu-Web-Sperren-reissen-nicht-ab–/news/meldung/140791">Tausende</a> <a href="http://wiki.piratenpartei.de/LoeschenStattSperren#Berichte_von_den_Demonstrationsorten">auf die Strassen</a>, <a href="http://www.3dsupply.de/shop/detail.php?PID=00004966">bei 3D Supply gibts ein Piratenpartei-T-Shirt für 6,90€</a> und ein <a href="http://www.getdigital.de/products/Stoppt_die_Internetzensur"><em>Stoppt die Internetzensur</em>-T-Shirt für 5,90€ bei getdigital</a>. (via <a href="http://stadt-bremerhaven.de/2009/06/19/zeig-deine-meinung-gratis-t-shirt-gegen-die-zensur/">Caschy</a>)<br />
Bei Nerdcore gibts eine <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/06/18/das-gesetz-fur-netzsperren-ist-beschlossen-meine-unabhangigkeitserklung-des-internets-von-der-deutschen-politik/">Unabhängigkeitserklärung</a>, man findet <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/06/18/das-gesetz-fur-netzsperren-ist-beschlossen-meine-unabhangigkeitserklung-des-internets-von-der-deutschen-politik/">offene Briefe an die CDU- und SPD-Wählerschaft</a>, bei Golem spricht man von einer <a href="http://www.golem.de/0906/67797.html">Abwendung der Internet-User von der Politik</a>, es gibt <a href="http://www.cdu-bundestag.de/">Web-Satire</a>, ein großer Teil der Netzgemeinde äußert sich zu diesem Thema und was mache ich?</p>
<p>Ich fühle mich so wenig wie nie zuvor von unserer Regierung vertreten, eher trifft verraten und verkauft. Für billigen Medienrummel und wahrscheinlich drückt irgendwo im Hintergrund noch eine Lobby rum, damit das Gesetz bald zur Sperrung von The Pirate Bay genutzt werden kann. Ein bisschen bin ich froh, dass die Zensur-Art so unwirksam ist, es gibt deutlich fiesere Arten Benutzer auf andere Seiten umzuleiten. Es ist nur ein Sichtschutz, es löst keine Probleme!<br />
Und es heisst noch lange nicht, dass ich damit zufrieden bin, weil ich eine Verschlimmerung der Lage befürchte. Und eben einen Missbrauch des Zensurinstruments.<br />
Ich weiss auch, welche Parteien keinerlei Stimmen mehr von mir erwarten brauchen und ich hoffe, dass die Piraten mehr Rückhalt in Deutschland bekommen. Ich würde mir eine größere öffentliche Aufmerksamkeit zum Thema wünschen, aber es ging von der Mainstream-Presse relativ unbeachtet von Statten. Momentan lässt sich der Bürgerkriegs-Zustand rund um den Wahlbetrug im Iran einfach besser verkaufen als eine <a href="http://www.boingboing.net/2009/06/16/germany-to-build-the.html">Berliner Mauer im Internet</a>. Es ist schade, dass es die Leute teilweise so wenig interessieren zu scheint, in welche Richtung sich dieser Staat bewegt. In meinen Augen läuft immer mehr auf einen Polizei- und Überwachungsstaat hinaus, die CDU prescht sehr viel in diese Richtung vor! Eine fähige Opposition gibt es nicht mehr und die Parteilinie scheint vielen wichtiger als ihre eigene Meinung. Demokratisch ist das in meinen Augen genau so wenig, wie ein Verbot der NPD. Eine Demokratie lebt davon, dass jeder seine Meinung äußern darf und sowas sollte auch innerhalb einer Partei möglich sein, ohne dass man dort zurechtgestutzt wird.</p>
<p>PS: Frau von der Leyen war während ihr Gesetz verabschiedet wurde <a href="http://www.utele.eu/blog/nachdenkliches/zensurgesetz-gerade-eindeutig-verabschiedet-zensursula-fehlte">nicht anwesend</a>. Es gab wahrscheinlich mal wieder ein medienwirksames Foto-Shooting, das ist natürlich gerade im Wahlkampf sehr wichtig, dafür müssen die Bürger verständnis haben!</p>
<p>PPS: Wie man es richtig macht, <a href="http://www.heise.de/ct/Italien-Schlag-gegen-Kinderpornografie-im-Internet--/news/meldung/140814">sieht man in Italien</a>. Nicht in Norwegen!</p>
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		<title>FritzBox: DNS-Server ändern</title>
		<link>http://blog.nik0.de/2009/04/fritzbox-dns-server-aendern/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 11:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich mich, durch Marius, damit beschäftigt, wie man die DNS-Settings der FritzBox ändern kann. Die FritzBox hat die Fähigkeit für die Rechner im Netzwerk als DNS-Server zu fungieren und die Daten dafür bekommt sie von anderen DNS-Servern.
Nur wie ändert man diese? In der Weboberfläche der FritzBox findet man leider keine Einstellung dafür, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mich, durch Marius, damit beschäftigt, wie man die DNS-Settings der FritzBox ändern kann. Die FritzBox hat die Fähigkeit für die Rechner im Netzwerk als DNS-Server zu fungieren und die Daten dafür bekommt sie von anderen DNS-Servern.</p>
<p>Nur wie ändert man diese? In der Weboberfläche der FritzBox findet man leider keine Einstellung dafür, aber es gibt doch eine Möglichkeit! Wer nun den Weg will, der direkt zum Ziel führt, der schaut am besten bei <a href="http://wayne.onlyfreaks.net/blog/?p=18">Marius</a> vorbei. Außerdem sammelt Marius Informationen darüber, mit welchen FritzBoxen das ganze funktioniert - wenn es (nicht) klappt, meldet euch bei ihm!</p>
<p>Ich werde ein wenig ausschweifender auf das ganze Thema eingehen <img src='http://blog.nik0.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-168"></span>Der Weg zur Änderung des DNS-Server führt über die Exportfunktion der FritzBox-Einstellungen, welche man in der Weboberfläche findet. Man bekommt nach dem Exportieren eine Textdatei, welche man mit einem einfachen Texteditor verändern kann.</p>
<p>Die Stellen für die DNS-Server sind <em>overwrite_dns1</em> bzw.               <em>overwrite_dns2 </em>(gefunden <a href="http://blog.jeanpierre.de/2008/07/29/dns-server-bei-fritzbox-aendern/">hier</a>), und dahinter muss die IP-Adresse des anderen DNS-Servers eingetragen werden. Eine Liste freier DNS-Server, mit denen man wunderschön die Netzzensur unserer Frau von der Leyen umgehen kann, findet man z.B. beim <a href="http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/index.xml#dnsserver">CCC</a>. Ich selbst nutze die DNS-Server von <a href="http://www.openDNS.com">openDNS</a>. Auf keinen Fall empfehlen kann ich die DNS-Server der deutschen ISPs, weil diese eine Netzzensur ausüben müssen und es so nicht garantiert ist, dass man alle Seiten im Internet ansurfen kann oder dass man nicht plötzlich eine Stop-Seite sieht und damit sofort zum Kreis der Pädophilen gezählt wird.<br />
Aber zurück zum Thema: Die Datei speichert man und importiert sie wieder bei der FritzBox, was aber mit einem Fehler quittiert werden wird, weil die Checksumme der Datei nicht stimmt. Die Checksumme findet sich am Ende der Datei.</p>
<pre style="padding-left: 30px;">**** END OF EXPORT 686260CD ****</pre>
<p>Der einfache und schnelle Weg ist der FritzBox zu sagen, dass sie die Checksumme igonrieren soll, indem man über die Zeile <em>**** CFGFILE:ar7.cfg</em> ein <em>NoChecks=yes</em> schreibt.</p>
<p>In meinen Augen viel eleganter, ist es die Neuberechnung der Checksumme.<br />
Aber wie? Die Checksumme  ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CRC32">CRC32</a>-Checksumme und deren Berechnung kann man einfach automatisieren. Die einfache <a title="Perl-Script zum Berechnen der Checksumme" href="http://www.akk.org/~enrik/fbox/util/exportsum.pl">Lösung</a> dafür ist ein Perl-Script, welches ich auf http://www.akk.org/~enrik/fbox/ fand. Damit lässt sich die Checksumme neu berechnen und somit eine gültige Checksumme in die Datei eintragen kann. Man ruft das Script auf, übergibt als Parameter die Export-Datei der Fritzbox und wenn die Checksumme nicht stimmt, dann meldet das Script, dass die Checksumme nicht stimmt und gibt passenderweise die Checksumme aus, welche für diese Export-Datei korrekt wäre!</p>
<p>Aber vergesst zwei Dinge nicht: Das ganze macht ihr auf euer eigenes Risiko - ich übernehme keinerlei Haftung dafür! Und wenn ihr die DNS-Server geändert habt, dann gehört ihr zu den <a href="http://www.golem.de/0904/66730.html">20%</a> der Internetnutzer, welche das Know-How haben diese Sperren zum umgehen und welche laut von der Leyen <em>zum Teil schwer Pädokriminelle</em> sind.</p>
<p>EDIT: Danke an tmx für die Berichtigung eines folgenschweren Typos!</p>
<p>UPDATE: Im alten Blog kommentierte ein FritzBoxUser, dass er das ganze ein ein kleines (Windows-)Programm gepackt hätte. Finden tut sich das <span style="text-decoration: line-through;">hier</span>(Link entfernt wg. Virus-Verdacht), aussehen soll es <a href="http://img200.yfrog.com/i/fritzboxdnsanpassen.jpg/">so</a>. Ich habe das nicht getestet und ihr nutzt es auf eigene Gefahr - wer Zweifel hat, solltedas ganze doch lieber per Hand machen!</p>
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		<title>Hallo Netzzensur</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 08:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niko</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Natürlich, das einfache Volk will keine Zensur. Aber schließlich sind es die Machthabenden eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, die Provider zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.
Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;">"Natürlich, das einfache Volk will keine Zensur. Aber schließlich sind es die Machthabenden eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, die Provider zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.<br />
Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde ihre Kinder schützen, und den Providern Unterstützung von Kinderpornografie vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten die Kinder in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."</p>
<p><span id="more-132"></span>Seit gestern haben wir also eine freiwillige Internetzensur in Deutschland.</p>
<p>Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Kinderpornografie haben 5 große Provider eine freiwillige Vereinbarung unterzeichnet und damit Ursula von der Leyen einen großen Gefallen getan. Ich zweifle allerdings an der Freiwilligkeit, da von der Leyen jeden Provider, der nicht ihrer Forderung nachkommt, namentlich an den Pranger stellen will und diesen Providern vorwirft Kinderpornografie zu unterstützen. Also entweder  in dem Zusammenhang ein schlechtes Image riskieren oder unterzeichnen?</p>
<p>Glücklicherweise haben 1&amp;1, Versatel und Freenet genug Rückrat und sich geweigert zu unterzeichnen, solange keine gesetzliche Grundlage dafür besteht. Diese soll leider bald folgen. Damit hätte man eine gesetzliche Zensur-Möglichkeit geschaffen.</p>
<p>Aber, hey: diese Zensur hört sich wirklich gut an! Schützt die Kinder und so. Aber tut sie das wirklich?<br />
Meiner Meinung nach nicht! Die Sperre manipuliert die DNS-Einträge der großen Provider so, dass sie auf ein Stop-Bild verweisen, wenn eine der Seiten aus der geheimen Sperrliste aufgerufen wird. Die geheime Sperrliste liefert das BKA, ohne dass eine unabhängige Stelle bezeugen kann, dass es sich dabei um Kinderpornografie handelt. Dass diese Sperre nur greift, wenn man einen DNS-Server der unterzeichneten Provider benutzt, macht sie sogleich sinnlos.<br />
Ich nutze seit langem <a title="OpenDNS" href="http://www.opendns.com/">OpenDNS</a> für meine Namensauflösung und bin damit sehr zufrieden. Der <a href="http://www.foebud.org/aboutus/gegen-internetsperren-in-einer-freien-gesellschaft-foebud-richtet-anti-zensur-dns-server-ein/">FoeBuD</a> hat auch einen eigenen DNS-Server eingerichtet, der diese Sperre wirkungsvoll umgeht. Für Otto Normalverbraucher scheint diese Sperre eine Hürde zu sein, aber jeder mit ein wenig IT-Wissen kann es umgehen und es gibt schon jetzt Anleitungen zum Nutzen eines alternativen DNS-Servers.</p>
<p>Aber nun, da eine solche Zensurinfrastruktur geschaffen ist, hat man auch ein einfaches Werkzeug an die Hand bekommen, um z.B. regierungskritische Seiten oder ungewollte Download-Angebote für einfache Leute zu filtern. Man setzt sie auf die geheime Sperrliste - was darauf ist, das ist geheim und soll auch unter Strafandrohung ja so bleiben. Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Missbrauch stattfindet.</p>
<p>Sehr interessant ist in in meinen Augen <a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch">dieses Interview</a> der <em>Zeit</em> mit einem Missbrauchsopfer , welches sich ganz klar gegen die Netzzensur ausspricht! Wenn man wirklich etwas gegen solche Angebote machen will, dann sollte man die Zuständigen Server hops nehmen und die Betreiber anklagen. Aber nicht die Augen davor verschliessen!<br />
Dass es funktioniert die Seiten abschalten zu lassen hat die Organisation Carechild mit Erfolg getestet, wie in diesem <a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">längeren, aber guten, Artikel</a> der c't steht.</p>
<p>Übrigens, das Zitat zu Beginn ist - wider Erwarten - nicht von Ursula von der Leyen, sondern eine abgewandelte Form eines <a title="Wikiquotes: Hermann Göring" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Hermann_Göring#.C3.9Cberpr.C3.BCft">Zitat</a>s von Hermann Göring.</p>
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