Phonon und ALSA
Nach meinem Wechsel von Gnome zu KDE SC gibts natürlich immer ein paar Wehwehchen, die nach und nach auftauchen. Ein Problem, dass mir gelegentlich unterkam, ist die anfängliche Unverträglichkeit von Pidgin und Amarok - ALSA und Phonon.
Pidgin nutzt für seine Audio-Ausgabe ALSA oder ESD (den Vorgänger von PulseAudio), KDE SC liefert für seine Anwendungen das Phonon-Framework mit. Startete ich nun Pidgin oder Amarok vor der jeweils anderen Anwendung, so hatte die andere Anwendung keinen Sound. Bei Pidgin stört es mich wenig, wenn es keinen Sound hat, aber wenn ich Amarok starte, dann will ich auch Musik hören - und nicht von Stille begrüßt werden.
Die KDE SC liefert mir durch ein kleines Notify dann die Info, dass das Gerät xyz nicht ordnungsgemäß funktioniert.
Am liebsten möchte ich natürlich, dass beide Anwendungen funktionieren, schließlich ist das recht einfach zu bewerkstelligen! Man öffnet eine Shell und gibt dort folgendes ein:
sudo apt-get install phonon-backend-gstreamer
Dabei sollte automatisch das Paket gstreamer0.10-alsa installiert werden. Falls nicht, sollte man das händisch nachinstallieren. Nach dem nächsten Start von KDE, sollte dann Amarok und Pidgin gleichzeitig funktionieren. Man sollte danach nochmal einen Blick in die Soundsettings von Pidgin werfen. Ich habe die Ausgabe-Methode auf Automatisch gestellt, weil ich damit auch die Lautstärke der Klänge direkt in Pidgin beeinflussen kann.
Was hier nun für 2 spezielle Programme dargestellt wurde, sollte sich natürlich auch auf andere Programme übertragen lassen
Koole Desktop Umgebung
Manchmal macht man Schritte, von denen man weiss, dass sie viel ändern werden. Und sei es nur in der Desktop-Umgebung. Ich bin kurz nach dem Erscheinen von Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) von Linux Mint 8 zurück auf Ubuntu gewechselt. Aber nicht das normale Ubuntu, sondern die Variante mit KDE: Kubuntu.
Ich war vorher sehr angetan von Gnome und hatte auch keine Probleme damit. Auf meinem Netbook liefen irgendwann die Betas der (K)Ubuntu Netbook-Varianten und da hat man dann die Begeisterung für KDE gepackt!

