9. Juli 2010
Gelegentlich entwickle ich unter Windows Perl-Scripts, die später auf einem Unix-Server ausgeführt werden.
Problematisch kann es dabei werden, wenn die Daten, welche das Script entgegen nimmt, unter Windows generiert werden.
Hier kann dann das Newline-Problem auftreten. Windows nutzt zur Darstellung eines Zeilenumbruchs die Zeichenfolge eines Carriage Return + Line Feed, Linux nutzt hingegen nur einen einfachen Line Feed. Das zusätzliche CR sorgt dann für Probleme bei der Verarbeitung.
Hat man unter Unix Zugriff auf die Daten, welche das Script verarbeiten soll, so kann man sich den Inhalt mit vi anzeigen lassen. Das CR wird dort durch ein ^M dargestellt. Beim Debuggen mit Perl wird das Zeichen nicht angezeigt, weil es ein Steuerzeichen ist. Aber wie geht man damit um? (weiterlesen…)
9. Mai 2010
Nachdem meine Konten von POP3 zu IMAP gewechselt waren, brachte das den Nebeneffekt mit, dass die Konten in einer anderen Reihenfolge angezeigt werden. Ich habe versucht mich daran zu gewöhnen, nur gelingen wollte es mir nicht. Also habe ich mich einfach dazu entschlossen, dass ich die Reihenfolge der E-Mail-Konten auf ein Setting umstelle, welches mir besser gefällt.
Nur wie? Durch eine Suche fand ich diesen Thread bei Mozillazine, aber die Lösung mit den prefs.js scheint nicht mehr zu funktionieren. Als Alternative hat man immer wieder vom AddOn Folderpane berichtet – allerdings funktioniert das mit der aktuellen Version von Thunderbird nicht. Als Alternative habe ich nach einiger Zeit Manually sort folders entdeckt. Der Name verrät, dass das AddOn ursprünglich dazu gedacht war die Reihenfolge von Ordnern zu ändern, aber man kann es auch für E-Mail-Accounts nehmen.
Viel Spaß beim Sortieren
2. Mai 2010
Ein kleiner Einzeiler, um alle .m4a-Dateien in einem Verzeichnis in .mp3-Dateien zu verwandeln.
for i in *.m4a; do (faad -o - "$i" | lame - "${i%.m4a}.mp3") done
Die Original-Dateien bleiben bestehen, möglicherweise bestehende Tags werden nicht übernommen.
16. Februar 2010
Mit der Express-Reihe bietet Microsoft eine Entwicklungsumgebung, welche sich vor allem an Hobby-Programmierer richtet. Für viele Zwecke im privaten Umfeld ist Visual Studio Express auch vollkommen ausreichend. Problematisch wird es, wenn man direkt aus der IDE ein Versionkontrollsystem nutzen möchte.
Für die Vollversion von Visual Studio gibt es mit AnkhSVN ein AddIn, welches sich direkt in die IDE integriert. Der Entwickler hat dann die Möglichkeit, dass er aus seiner Entwicklungsumgebung sehr komfortabel mit einem Subversion-Repository. Aber was ist, wenn man nun nicht die Vollversion von Visual Studio hat? (weiterlesen…)
15. Februar 2010
In einem modernen Linux-System gibt es meistens 2 Arten, wenn man eine Datei löscht. Die eine verschiebt die zu löschende Datei in den Papierkorb und ermöglicht eine spätere Wiederherstellung, vorausgesetzt, dass der Papierkorb nicht geleert wurde. Die andere ist das wirkliche löschen, wie es z.B. bei einem rm -rf geschieht. Diese Dateien sind dann nicht mit einfachen Mitteln wieder herzustellen. Im günstigsten Fall existieren aktuelle BackUps, bei anderen Fällen kann man versuchen eine (versehentliche) Löschung mittels extundelete wieder rückgängig zu machen.
Es ist nach meiner Erfahrung keine Wunderwaffe, vorallem wenn die betreffenden Bereiche danach wieder beschrieben wurden. Aber außer Zeit kostet ein Versuch nichts.
30. Januar 2010
Wenn man Software updated, dann kann einiges schief laufen. So erging es mir neulich, nachdem ich beim Hoster eines von mir technisch betreuten Blogs einen Serverumzug in Auftrag gab, da der alte Server nicht die Vorraussetzungen für WordPress 2.9 mit sich brachte.
Damit einher ging dann auch die Umstellung von MySQL 4.0 auf MySQL 5. Das WordPress-Update verlief problemlos, nur beim Betrachten der Seite viel auf, dass die Umlaute schlicht unleserlich waren. Sehr ärgerlich, gerade auf einer deutschsprachigen Seite. (weiterlesen…)
26. September 2009
Gestern wurde Moblin 2.0 freigegeben. Moblin ist eine Linux-Distribution, die sich speziell an Netbooks mit Atom-Prozessoren richtet.
Ich wollte Moblin mal antesten, weil ich die Screenshots ziemlich hübsch fand. Also habe ich mir die ISO runtergeladen und auf meinem USB-Stick installiert. Gefiel mir super in der Benutzung, also wollte ich das ganze auch auf meiner Festplatte verewigt haben. Mein Hauptbetriebssystem wird auf meinem Samsung NC10 zwar Crunchbang bleiben, aber zum Surfen ist Moblin ne feine Sache.
Also habe ich Moblin neu gestartet. Herunterfahren kann man Moblin übrigens nur durch einen Druck auf den Power-Knopf, Menüpunkte dafür habe ich nicht gefunden. Alternativ kann man in der Shell einen shutdown-Befehl absetzen. Beim Bootmenü habe ich dann Boot and Install ausgewählt und mich durch die Installation geclickt. Wichtig ist nun, dass man bei der Konfiguration des Bootloaders diesen in die Partition installiert, in welcher man auch Moblin installiert, in meinem Fall war das /dev/sda7. Ihr müsst darauf achten, dass ihr direkt die Partition auswählt und nicht nur /dev/sda!
Nachdem die Installation abgeschlossen ist, starte man sein normales Betriebssystem und öffnet die Datei /boot/grub/menu.lst zur Bearbeitung mit root-Rechten. Dann kann man für Moblin folgende Einträge vornehmen:
title Moblin 2.0
rootnoverify (hd0,6)
chainloader +1
Die Angabe (hd0,6) müsst ihr natürlich auf eure Festplatte anpassen! Danach speichern, neustarten und beim Auswahlmenü Moblin 2.0 wählen. Nun sollte Moblin starten
2. August 2009
Nachdem ich schon so begeistert von Exaile war, fiel mir leider auf, dass mein Now Playing-Script nicht mehr funktionierte. Was bleibt einem da übrig, als dass man sich selbst daran macht ein solches Script zu schreiben?
So habe ich mich nicht nur ein wenig mit D-Bus befasst, sondern auch mein erstes eigenes Python-Skript geschrieben. Bisweilen hab ich nur Code angesehen und hier und da mal minimale Änderungen gemacht, nichts wirklich eigenes.
Das Script ermöglicht in XChat nicht nur sich selbst oder anderen zu zeigen, welches Lied gerade läuft, man kann Exaile damit auch steuern. Man kann sogar die Wiedergabe nach dem aktuellen Lied stoppen, die Entwicklerversion hat das Feature momentan (warum auch immer) nicht.
Ist im Release per Rechtsclick auf den Stop-Button enthalten.
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7. Juli 2009
Neuerdings, seitdem ich Linux Mint nutze, habe ich einige Compiz-Effekte aktiviert. Und ich nutze öfter mal den Vollbild-Modus von Opera (F11), um eine Seite zu lesen. Wenn allerdings währenddessen eine Nachricht des NotifyOSD aufpoppt, flackert mein Bild. Das ist unschön und Christoph hat glücklicherweise eine einfache Lösung dafür (nicht nur im Zusammenhang mit Opera). Danke, Christoph!
25. April 2009
Wenn man vor einem Rechner sitzt ohne zu wissen, welche Version der beliebten Linux-Distribution da werkelt, dann hilft eventuell folgender Shell-Befehl:
cat /etc/issue