Manchmal bin ich mittels Firefox unterwegs und nutze dort Echofon als Twitter-Client. Ich finde die Sidebar super und kann, wenn ich keine Zeit für Twitter habe, die Leiste einklappen.

Leider waren die Echofon-Macher der Meinung, dass sie mehr Geld mit ihrem AddOn verdienen sollten und zwingen den Benutzer mit Version 2.4 sich Ads anzuschauen. Immer.

Immer? Nein, es sei denn man zahlt läppische 10$ für das Entfernen der Ads. Finde ich Abzocke und Werbung ist sowieso doof. Also habe ich Version 2.3.6 aus der Versionsübersicht installiert und freue mich seitdem über nicht vorhandene Werbung.

PS: Trollt sie!

 

 $SUPERAWESOMEFEATURE is just bit crap if it cannot be maintained by your team.
-Martin Grässlin (in The Importance of Mentoring)

Martin trifft damit sehr frei heraus eine Aussage, die ich mittlerweile absolut unterschreibe. Und schaue ich mir meinen alten Code an, dann würde ich heute einiges anders machen, damit es einfacher zu warten ist (selbst wann man denkt, dass das nie passiert, wird es passieren).

Großen Einfluss hatte dabei das Buch Clean Code von Robert C. Martin, welches ich jedem Entwickler wärmstens empfehlen kann. Nach der absolvierten Ausbildung zum Fachinformatiker strebe ich danach besser in meinen Handwerk zu werden. Dazu sollte man reflektieren, versuchen zu lernen und am besten den Austausch mit anderen (Entwicklern) suchen.

Am Montag hat sich die Softwerkskammer Rhein-Main das erste Mal getroffen und sich Gedanken darüber gemacht, wie regelmäßige Treffen zum Austausch aussehen könnten, bei dem sich interessierte (Nicht Nur-) Entwickler austauschen und voneinander lernen können. Das wird in Zukunft am letzten Montag im Monat möglich sein. Wie es dabei von statten geht steht noch nicht fest, zu Beginn werden Varianten ausprobiert, um so das angenehmste Modell zu finden.
Ich freue mich darauf und bin gespannt, wie die nächsten Treffen verlaufen werden!

 

Momentan hat man wieder ein paar schöne Beispiele für das, was Software-Patente so machen:

Und das sind die großen Innovationsförderer? Glaubt ihr wirklich daran?
Schafft die Dinger einfach ab!

 

 

Manchmal benötigt man die Polygone einer Grenze. Durch OpenStreetMap und ein Script aus der OSM-Community lässt sich das sehr schnell bewerkstelligen.

Das Script ist mittels svn co http://svn.openstreetmap.org/applications/utils/gary68 schnell auf den eigenen Rechner befördert.

Nun brauchen wir noch Daten, genauer gesagt ein .osm-File, für unser Unterfangen. Ich kann mir solche Dateien direkt auf OSM erzeugen lassen, indem ich den Punkt Export wähle. Ist leider für große Ausschnitte unbenutzbar, weshalb ich mir eine entsprechende Datei für Hessen von hier besorgt habe.

Nun kann man loslegen. Naja, vorausgesetzt man hat bereits die entsprechenden Perl-Module installiert. Es müssen vorhanden sein Math::Polygon, IO::Compress, Compress::Bzip und GD. Meckert GD mit der Meldung Could not find gdlib-config in the search path, dann gibts hier Abhilfe.

Gut, wir haben nun alles was wir benötigen und können loslegen. Ich habe mir vorher noch einen Unterordner mit Namen hessen erstellt, in welchem ich meine Dateien ausgegeben haben möchte.

Der folgende Aufruf erzeugt mir aus der entpackten .osm-Datei Polygon- und Bild-Dateien (als PNG) mit den Grenzen. Außerdem bekomme ich ein großes Bild mit einer Übersicht erstellt. Wichtig ist der Punkt -ignoremissing, damit auch unvollständige Pfade verarbeitet werden.

perl boundaries.pl -in=../hessen.osm -html=hessen.html \
-csv=hessen.csv -poly -polybase=./hessen/hessen_poly \
-pics -picsize=1024 -bigpic -bigpicsize=20480 -ignoremissing

Nach ca. 5 Minuten ist dann das Script bei mir beendet und ich kann die Ergebnisse weiterverarbeiten.

 

Eine kleine Sammlung von Musikplayern. Keine Ratings, keine großen Beschreibungen, einfach so.

Einen Großteil der Player habe ich btw. aus diesem Post ;)

 

Heute morgen gabs bei den Nerdeulen die Sondersendung über Nerdfilme. Da wurden auch diese absolut unrealistische Darstellung von Oberflächen angesprochen. Die sind ja meistens fernab der Realität, nachdem ein Künstler sich dort ausgetobt hat.

Und vorhin hatte SpOn doch tatsächlich einen Link zu Access Main Computer File! Dort gibts Bilder von Computerscreens, wie sie in diversen Filmen dargestellt werden. Sehr interessant zu sehen, teilweise sind es Screenshots echter Programme!

Es gibt dort auch einen Screenshot von Tron: Legacy, in welchem man Emacs sieht. Emacs hat in Tron 2 einen Auftritt und wie es dazu kam erklärt der zuständige Special Effekts-Fuzzi in seinem Blog. Nebenbei erfährt man noch ein paar Dinge über die Entstehung und Zusammensetzung von Effekten im Film. Aber wen interessiert das schon, wenn der Film eine Szene hat, indem man einen Editor aus der *nix-Welt sieht?

 

Nachdem mich heute SAP durch seine Unfähigkeit Umlaute korrekt darzustellen zum Lachen brachte, habe ich mich mal wieder gewundert, wieso so viel Firmen dieses fette Stück proprietärer Software überhaupt verwenden. Eine Software, die anscheinend so komplex und unverständlich ist, dass eine ganzen Branche an SAP-Beratern sich dumm und dämlich daran verdienen kann.

Eine Antwort auf die Frage nach der Beliebtheit von SAP flatterte zufällig gestern in mein Postfach und ich will sie euch nicht vorenthalten. Viel Spaß. Continue reading »

 

Das Auswärtige Amt wendet sich von offener Software ab. Ein Schritt, der dem AA seinen Vorbildcharakter nimmt. Das Bundesministerium des Inneren hat mit dem Canceln seines OpenSource-Projekts sicherlicht dazu beigetragen. Ich kann es weder für die Kosten- noch für die Sicherheitsseite nachvollziehen. Aber immerhin ist das ein Schritt, der fremde Regierungen freuen wird, hat man doch mit dem Wechsel zu Windows wieder ein relativ einfach anzugreifendes System.

 

Mono hatte ein tolles Feature: Es legt den Quellcode von ASP.Net Anwendungen offen. Leider wurde dieses Verhalten als Fehler und nicht als Feature angesehen und wieder entfernt.

 

LibreOffice Logo, CC-BY-SA 3.0 The Document FoundationDie erste Veröffentlichung von OpenOffice.org unter der Schirmherrschaft von Oracle fand Mitte Dezember letzten Jahres, genauer gesagt am 15.12.2010, statt. Allerdings war bei dieser Veröffentlichung keine kostenfreie Variante zu finden, einzig die zahlende Kundschaft wird hier bedient. Die Community-Edition ist bis heute nicht auf der zugehörigen Webseite zu finden – fast einen Monat später. Die Community Edition, das ist das, was OO.org groß gemacht hat, das was viele Menschen – mir inklusive – jahrelang genutzt und empfohlen haben. Für uns gibt es kein OpenOffice.org 3.3. Wieso? Vermutlich, weil wir nicht zahlen.

Oracle ist rein gewinnorientiert und zeigt kein Interesse an den Communitys rund um die Produkte die Sun geschaffen und gefördert hat. Das ist Kaputtalismus. Das ist nichts, was ich fördern möchte, deshalb ist OpenOffice.org von meinem System geflogen. Den Ausschlag zum Wechsel gab das nun vorhandene PPA für LibreOffice. LibreOffice ist ein Fork der letzten Community-Version von OpenOffice. Vorher war die Installation von LibreOffice fuddelig und man musste einige manuelle Schritter unternehmen. Mit dem PPA wird sogar die Deinstallation von OpenOffice.org automatisch vorgenommen – sehr schön!

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