Sep 082010
 

Wenn gerade keine libdvdcss in den Repositorys findet, dann machs dir selbst (natürlich in einer Shell):

wget http://download.videolan.org/pub/libdvdcss/1.2.9/libdvdcss-1.2.9.tar.bz2
tar -xjf libdvdcss-1.2.9.tar.bz2
cd ./libdvdcss-1.2.9
sudo aptitude install build-essential checkinstall automake1.9
./configure --prefix=/usr
make
sudo checkinstall

Danach hat man ein .deb, welches man bequem mit dem Paketmanager (de)installieren kann. Musste ich die Tage mal machen, weil ich die lib für nen 64Bit-System wollte. Wohl bekomms!

via

Jun 132010
 

Ich denke jeder von euch hat schon mal ein Album gekauft. Viele von euch haben sicher schon mal ein Album vorbestellt. Das tolle dabei ist, dass man das Album dann meist am Veröffentlichungstag in den Händen halten kann. Aber wieviele von euch haben bereits ein Album gekauft, dass noch gar nicht eingespielt ist?

The Most Remarkable Album On This Entire Planet

Bild von paniq, cc-by-sa.

Die Möglichkeit genau das zu tun gibt es nun in Form von The Most Remarkable Album On This Entire Planet aka @the_album. Die Webseite zum Album klärt auf, dass das Album unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wird uuuund komplett mit OpenSource-Software hergestellt wird. Zusätzlich sollen die Quell-Dateien später veröffentlicht werden. Alles Punkte, die ich sehr gut und unterstüzenswert finde! Egal wie das Album wird, der Weg ist frei für zusätzliche Remixe! Continue reading »

Jun 032010
 

Manchmal macht man Schritte, von denen man weiss, dass sie viel ändern werden. Und sei es nur in der Desktop-Umgebung. Ich bin kurz nach dem Erscheinen von Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) von Linux Mint 8 zurück auf Ubuntu gewechselt. Aber nicht das normale Ubuntu, sondern die Variante mit KDE: Kubuntu.

Ich war vorher sehr angetan von Gnome und hatte auch keine Probleme damit. Auf meinem Netbook liefen irgendwann die Betas der (K)Ubuntu Netbook-Varianten und da hat man dann die Begeisterung für KDE gepackt! Continue reading »

Mai 242010
 

Ich habe gestern Kubuntu auf meinem Desktop-Rechner installiert. Dabei kam ich nicht umhin den Installer von Kubuntu zu verfluchen. Im Hintergrund steckt ubiquity, im vorne arbeitet ein entsprechendes Frontend. Bei Kubuntu kommt Qt zum Einsatz, bei Gnome natürlich Gtk.ubiquity-frontend-qt bei der Installation von Ubuntu 10.04

Ich kann leider keinen Vergleich zum aktuellen Gtk-Frontend ziehen, aber das Qt-Gegenstück macht keinen so tollen Eindruck. Zuallererst fällt auf, dass es relativ langsam ist. Wechselt man die Sprache, dann scheint sich die Anwendung noch mehr zu verlangsamen. Deshalb habe ich gelernt die Sprache auf Englisch zu lassen und die Sprachpakete einfach nach der Installation zu installieren.

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Mai 022010
 

Ein kleiner Einzeiler, um alle .m4a-Dateien in einem Verzeichnis in .mp3-Dateien zu verwandeln.

for i in *.m4a; do (faad -o - "$i" | lame - "${i%.m4a}.mp3") done

Die Original-Dateien bleiben bestehen, möglicherweise bestehende Tags werden nicht übernommen.

Feb 152010
 

In einem modernen Linux-System gibt es meistens 2 Arten, wenn man eine Datei löscht. Die eine verschiebt die zu löschende Datei in den Papierkorb und ermöglicht eine spätere Wiederherstellung, vorausgesetzt, dass der Papierkorb nicht geleert wurde. Die andere ist das wirkliche löschen, wie es z.B. bei einem rm -rf geschieht. Diese Dateien sind dann nicht mit einfachen Mitteln wieder herzustellen. Im günstigsten Fall existieren aktuelle BackUps, bei anderen Fällen kann man versuchen eine (versehentliche) Löschung mittels extundelete wieder rückgängig zu machen.

Es ist nach meiner Erfahrung keine Wunderwaffe, vorallem wenn die betreffenden Bereiche danach wieder beschrieben wurden. Aber außer Zeit kostet ein Versuch nichts.

Jan 172010
 

Dropbox

Dropbox ist ein Datei-Synchronisations- und Webspeicher-Dienst. Standardmäßig setzt Dropbox darauf, dass Linux-User den Dateimanager des GNOME-Desktops, Nautilus, verwenden. Momentan zeigt auch nur Nautilus die Synchronisations-Stati der einzelnen Dateien an, was ein Grund wäre Nautilus zu verwenden. Aber nicht jeder mag den GNOME-Desktop und nicht hat das Recht die Dropbox-Software auf dem momentan benutzten Rechner zu installieren.

Im Internet kursieren viele Anleitungen, wie man den Dropbox-Client herunterlädt und installiert, ohne dass man dazu Nautilus und seine Abhängigkeiten installieren muss. Einige setzen auf das Entpacken des Deamons, andere lassen den User Fake-Dateien erstellen, damit Dropbox denkt, dass die Abhängigkeiten erfüllt seien. Aber wieso so kompliziert?

Im Dropbox-Forum stellen die Entwickler regelmäßig die aktuellste stabile Version zum Download bereit, zu finden als Sticky Post (also ganz oben). Diese ist sogar aktueller, wie die unter Download verlinkte. Um Zugriff auf das Forum zu bekommen benötigt man einen Dropbox-Account, den es kostenfrei gibt. Zum Anmelden kann man z.B. meinen Referrer nutzen, um sofort mit 2,25GB anstatt 2GB Speicher zu starten.

Im Forum öffnet man den entsprechenden Post und lädt die für sein Betriebssystem passende Version herunter. Linux-Nutzer haben die Wahl zwischen 32Bit und 64Bit. Diese Datei entpackt man in sein Home-Verzeichnis mit dem Befehl

tar xzf dropbox-lnx.x86-0.7.1.tar.gz

Der Dateiname muss natürlich auf die passende Version angepasst werden. ;) Sollte eine alte Dropbox-Installation schon vorhanden sein, so empfehle ich die Löschung dieser mittels rm -rf ~/.dropbox-dist/
Der Dropbox-Ordner mit den synchronisierten Dateien bleibt dabei selbstverständlich bestehen. Nach dem Entpacken startet man die Dropbox, indem man die Datei dropboxd aus dem Verzeichnis ~/.dropbox-dist/ ausführt. Um den Dateistatus abzufragen verwende ich in meiner Nautilus-freien Umgebung dieses Python-Script.