Viele nutzen wahrscheinlich den Fensterumschalter per Alt+Tab. Unter Gnome 3 ist es dann so, dass Fenster einer Anwendung gruppiert werden. Mache ich Pidgin auf und habe neben der Kontaktliste noch Chatfenster, so sehe ich im Umschalter nur Pidgin.

Gnome 3: Fensterumschalter

Gnome 3: Fensterumschalter

Hält man nun die Alt-Taste gedrückt, sobald man auf einem Programm ist, so erscheint kurz darauf eine Übersicht aller Fenster, welche zu dieser Anwendung gehören. Lässt man die Maus los, so springt man zum letzten aktiven Fenster der Gruppe.

Gnome 3: Fensterumschalter - Eintrag gewählt

...und mit gewähltem Eintrag

Will man nun ein Fenster explizit anwählen, so kann man Alt gedrückt halten und mit den Pfeiltasten das gewünschte Fenster anwählen. Wunderbar!

Update:
Man kann außerdem durch das gedrückt halten von Alt und Zirkumflex (die Taste über Tab) zwischen den einzelnen Fenstern einer Anwendungsgruppe umherschalten.

 

Gnome 3 bringt standardmäßig ein dunkles Theme mit sich. Das gefällt den einen, die anderen würden es gerne ändern. Beim Vorgänger nannte sich das ganze Erscheinungsbild, doch unter Gnome3 gibts sowas bis dato nicht. Ein paar Einstellungen kann man in den Systemeinstellungen finden, aber das Aussehen lässt sich damit nicht großartig verändern. Continue reading »

 

Vor 12 Jahren berichtete das Schweizer Magazin PCtipp über die Ansichten der Firma Meta Group zu Linux.
Besonders freut mich die Aussage in dem Artikel, dass Linux in den nächsten Jahren keine große Rolle in Unternehmen spielen wird und dass diese, wie ich meine, wiederlegt wurde. Ich glaube das Verschwinden von Linux würde in vielen Firmen für Chaos sorgen, weil viele wichtige Systeme mittlerweile auf Linux setzen, obwohl die normalen Arbeitsrechner oftmals unter Windows laufen werden.

 

Ich habs mal wieder getan und mein OS gewechselt. Wo vorher ein Kubuntu mit aktuellem KDE seinen Dienst verrichtet hat, ist nun ein openSuse mit Gnome3 in die Fussstapfen getreten. Wie kann man besser ein Betriebssystem testen, als wenn man es tagtäglich nutzt? Continue reading »

 

Eine kleine Sammlung von Musikplayern. Keine Ratings, keine großen Beschreibungen, einfach so.

Einen Großteil der Player habe ich btw. aus diesem Post ;)

 

Heute morgen gabs bei den Nerdeulen die Sondersendung über Nerdfilme. Da wurden auch diese absolut unrealistische Darstellung von Oberflächen angesprochen. Die sind ja meistens fernab der Realität, nachdem ein Künstler sich dort ausgetobt hat.

Und vorhin hatte SpOn doch tatsächlich einen Link zu Access Main Computer File! Dort gibts Bilder von Computerscreens, wie sie in diversen Filmen dargestellt werden. Sehr interessant zu sehen, teilweise sind es Screenshots echter Programme!

Es gibt dort auch einen Screenshot von Tron: Legacy, in welchem man Emacs sieht. Emacs hat in Tron 2 einen Auftritt und wie es dazu kam erklärt der zuständige Special Effekts-Fuzzi in seinem Blog. Nebenbei erfährt man noch ein paar Dinge über die Entstehung und Zusammensetzung von Effekten im Film. Aber wen interessiert das schon, wenn der Film eine Szene hat, indem man einen Editor aus der *nix-Welt sieht?

 

Vor ein paar Tagen hatte Zack-Zack eine 64GB SSD im Angebot. Samsung 470 Series. Und ich habe zugeschnuppt, zweimal. Eine fürs Netbook, die andere für den Desktop-Rechner. Gestern kamen sie an und im Laufe des gestrigen Abends wurde sie eingebaut. Ich hatte Besuch, wir saßen beeinander und unterhielten uns über Computer. Dabei vorallem über unsere mobilen Begleiter und wie es der Zufall so wollte hat einer meiner Besucher das Nachfolgemodell meines Samsung NC10, ein N130.

Irgendwann ging es um RAM und den Austausch von selbigem. Ich habe mein Gerät dann mal zu Demonstrationszwecken geöffnet. Das geht in Sachen RAM sehr einfach, da dieser einen eigenen Zugang hat. Aber wo ich gerade dabei bin… Continue reading »

 

LibreOffice Logo, CC-BY-SA 3.0 The Document FoundationDie erste Veröffentlichung von OpenOffice.org unter der Schirmherrschaft von Oracle fand Mitte Dezember letzten Jahres, genauer gesagt am 15.12.2010, statt. Allerdings war bei dieser Veröffentlichung keine kostenfreie Variante zu finden, einzig die zahlende Kundschaft wird hier bedient. Die Community-Edition ist bis heute nicht auf der zugehörigen Webseite zu finden – fast einen Monat später. Die Community Edition, das ist das, was OO.org groß gemacht hat, das was viele Menschen – mir inklusive – jahrelang genutzt und empfohlen haben. Für uns gibt es kein OpenOffice.org 3.3. Wieso? Vermutlich, weil wir nicht zahlen.

Oracle ist rein gewinnorientiert und zeigt kein Interesse an den Communitys rund um die Produkte die Sun geschaffen und gefördert hat. Das ist Kaputtalismus. Das ist nichts, was ich fördern möchte, deshalb ist OpenOffice.org von meinem System geflogen. Den Ausschlag zum Wechsel gab das nun vorhandene PPA für LibreOffice. LibreOffice ist ein Fork der letzten Community-Version von OpenOffice. Vorher war die Installation von LibreOffice fuddelig und man musste einige manuelle Schritter unternehmen. Mit dem PPA wird sogar die Deinstallation von OpenOffice.org automatisch vorgenommen – sehr schön!

 

Softwarepatente sind Mist, weil sie in meinen Augen viel zu oft missbraucht werden. Microsoft beweist das gerade wieder schön, weil sie beginnen Firmen zu verklagen, die Android-Systeme auf ihren Geräten anbieten. Namentlich genannt sind Acer, Asus, HTC und Motorola, wobei nur letztere wirklich verklagt werden und der Rest Lizenzgebühren zahlen soll.

Interessant ist, dass die Klage wegen folgenden Techniken geführt wird: Synchronisation von E-Mails, Kalendern und Kontakten, das Planen von Meetings und Anwendungen über Änderungen der Signalstärke und Batterielaufzeit informieren. Wirklich. Das alleine finde ich schon ein starkes Stück, aber dieser Blogpost in Technet setzt dem ganzen dann die Krone auf:

That Microsoft has important patents in this [smartphone] area should not surprise anyone – we’ve spent over 30 years developing cutting-edge computer software.

Microsoft, der Vorreiter der Smartphones. Der Vorreiter, der mit seinem Windows Phone 7 ziemlich auf die Nase zu fallen scheint, verklagt nun Anbieter konkurrierender Produkte und versucht anscheinend den Preis für das kostenlose Android-Betriebssystem in die Höhe zu heben. Kotzt mich ein bisschen an. Ein bisschen viel. Und ich wünsche mir, dass Microsoft mit seinem neuesten Handy-Betriebssystem ziemlich auf die Fresse fällt. Und dass es weh tut!

Noch mehr wünsche ich mir allerdings, dass die Welt von diesen bescheuerten Software-Patenten befreit wird. Sowas verhindert Innovation!

 

Ich habe gestern den Schritt von Kubuntu 10.04 auf 10.10 gewagt. Wie immer gabs ne Neuinstallation, kein Update. In meinen Augen wars diesmal auf jeden Fall angebracht, da mein altes System durch jede Menge Software aus Fremdquellen nicht mehr so stabil lief.

Und dann ist mir gestern wieder klar geworden, wie schön man unter Linux BackUps von seiner Konfiguration machen kann.
Medien wie Musik oder Filme sind bei mir standardmäßig auf einer BackUp-Festplatte verstaut, die ich bei solchen Gelegenheiten immer manuell befülle. Meine Dokumente habe ich in meiner Dropbox abgelegt (und wer auf den Link clickt bekommt bei der Anmeldung nochmal 250MB an Speicherplatz obendrauf). Das einzige was fehlt sind Konfigurationen meiner Software und Dinge wie IM-Logs und Mails. Diesen Teil sichere ich mir mit einem einzigen Befehl:

tar -czvvpsf backup.tar.gz .ssh/ .gnupg/ .thunderbird/ .opera/sessions/autosave.win .opera/bookmarks.adr .purple/accounts.xml .purple/blist.xml .purple/logs/ .purple/otr.fingerprints .purple/otr.private_key .purple/prefs.xml .kde/share/apps/akregator/ .kde/share/apps/amarok/ .kde/share/config/amarok* .irssi/ Desktop/

Dieser Befehl spuckt eine backup.tar.gz aus, in der alle meine Keys, Opera-Bookmarks & Tabs, Pidgin-Accounts & Logs, OTR-Keys und Amarok-Settings gespeichert sind. Gerade die Amarok-Settings waren mir wichtig, weil ich mittlerweile viele Cover hinzugefügt oder Lieder bewertet habe.
Zum Wiederherstellen muss ich das ganze Paket dann nur noch in meinem Home-Ordner entpacken – und voila, meine Einstellungen sind wieder da.

Update 22.01.2010: Akregator-Daten & irssi hinzugefügt.

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