The Yes Men <3 the internet

Bei den Yes Men handelt es sich um eine kleine Gruppe, die mit überspitzenden Guerilla-Aktionen versucht Firmen oder Organisationen einen Spiegel vorzuhalten. Dabei sind sie so erfolgreich, dass die US Chamber of Commerce, die amerikanische Handelskammer, die Yes Men wegen einem solchen Auftritt verklagt hat. Die Klage soll verhindern, dass ein Video der Yes Men, bei welchem sie sich als Vertreter der CoC ausgeben, öffentlich ausgestrahlt wird.

Aber das muss das Video auch nicht, denn die Yes Men stellen das Video ins Internet. Und quasi als Abspann gibts den Film The Yes Men Fix The World dabei. Das ganze nennt sich Peer-to-Peer-Edition, denn die Verbreitung geschieht (hauptsächlich) durch Bittorrent.
Der Download lohnt sich in meinen Augen, da der Film ziemlich interessant ist und man so helfen kann, dass das beanstandete Video nicht unterdrückt wird. Falls euch das nicht genug ist, dann könnt ihr den Yes Men durch eine Spende für ihren nächsten Film helfen.

via Nerdcore.

“Geheime” Dokumente zur Loveparade

Die Stadt Duisburg, vertreten durch Herrn Sauerland, lässt die Veröffentlichung dieser Dokumente gerichtlich verbieten. Und plötzlich gibts die Dokumente auch als Torrent oder bei Filehostern.

Dass damit ein Streisand-Effekt ausgelöst wird, war der Stadt Duisburg wahrscheinlich nicht bekannt.

Twitter: who to follow

Twitter bietet seinen Usern unter dem Titel who to follow neuerdings Vorschläge, wessen Tweets man folgen sollte. Quasi eine automatisierte Version des #Followfriday. Das Ding gibts direkt auf dem Webinterface oder auf den Profilen bei Twitter. Aber wieso kann ich es nicht ausblenden?

Ich finde die Argumente von Derek Powazek vollkommen nachvollziehbar. Man wird damit konfrontiert und kann es nicht ändern. Ich würde gerne verfahren wie mit den Listen, dem Trending Topic oder der Übersicht der Leute, denen ich followe und es einblenden können, wenn ich wirklich darauf zugreifen möchte.

Opera 10.53 Beta 1 – für Linux!

OperaWisst ihr noch, wann die letzte stabile Version von Opera rauskam? Ich erwarte nun 4 Antworten:

  • März 2010
  • April 2010
  • November 2009
  • Keine Ahnung – ich nutze Firefox ;)

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Dropbox: Bis zu 10GB mit kostenlosem Account

Dropbox

Mein Lieblings Online-Dateispeicher Dropbox überrascht mit der Verdoppelung des maximal möglichen Speicherplatzes für kostenfreie Accounts. Anstatt bisher 5GB kann man sich nun bis zu 10GB durch das Werben von weiteren Dropbox-Mitgliedern holen. Bei der Anmeldung gibt es wie gehabt 2GB Speicher, nutzt man (m)einen Referer-Link, so gibts 250MB bei der Anmeldung dazu und man kann schon mit 2,25GB starten.

Immer noch aktuell ist, dass Dropbox die 3 großen Plattformen Linux, Windows und Mac unterstützt und für jedes dieser Systeme einen Client anbietet. In den Foren von Dropbox gibt es bereits Downloads für die kommende Version 0.8 (Codename: Rainbow Shell). Diese Versionen sind allerdings keine stabilen Veröffentlichungen, weshalb ich für alle unsicheren eher zum Einsatz des Standard-Clients raten würde.

Ubisofts Digital-Rights-Fail

Ubisoft hat für seine neuen Titel ein DRM-System angekündigt und dieses auch schon bei der Veröffentlichung von Assasins Creed 2 und Silent Hunter 5 eingesetzt. Wirklich ein tolles System, man kann von überall auf seine Spielstände zugreifen und eine dauerhafte Internetverbindung, wie man sie zum Spielen benötigt, ist doch auch kein Problem. Immerhin sind 60% deutscher Haushalte mit einem Breitband-Anschluss im Netz. Hat man keine Anbindung ans Netz, sei es weil der ISP streikt oder die Rechnung nicht beglichen wurde, dann kann man nicht spielen.

Ein anderes Szenario, was vom Spielen abhält, ist wenn die DRM-Server nicht verfügbar sind. Ob sie einfach abgeschaltet werden oder wegen technischer Probleme nicht verfügbar sind, ist egal. Das Ergebnis ist, dass man sein teuer gekauftes Spiel nicht spielen kann. So ging es dieses Wochenende tausenden von Spielern, die Assasins Creed oder Silent Hunter spielen wollten, weil Ubisoft DRM-Server heruntergefahren wurden. Das Spiel weigerte sich zu starten.

Anders ging es all denen, die das Spiel in gecrackter Form besaßen und sich an einem einwandfreien Spielerlebnis erfreuen konnten. Silent Hunter V wurde bereits wenige Stunden nach Release geknackt und der Crack scheint wunderbar zu funktionieren. Ubisoft behauptete, dass der Crack nicht funktionieren würde, allerdings sieht mir das eher nach dem Versuch aus die Wirkung der Medizin herunterzuspielen.

Diese Abhängigkeit von einem nicht immer verfügbaren System ist für mich einer der Gründe Digital Rights Management als Kopierschutz nicht gut zu finden. Ehrliche Kunden wird die Möglichkeit genommen zu spielen, wer aber das Spiel herunterlud oder nachträglich patchte, der kommt wann immer er möchte in den Genuss der Spiele. Hoffentlich kommt Ubisoft noch zu der Einsicht, dass ein so drastisches DRM keine Lösung sein kann, weil am Ende die Kunden die Leidtragenden sind. Und wenn die deswegen keine Spiele mehr kaufen, dann schaufelt sich Ubisoft sein eigenes Grab.

Kleines Update: Wie Golem berichtet, hat Ubisoft verlauten lassen, dass ihre Server angegriffen worden sind. Für mich persönlich klingt das aber so, als wolle Ubisoft einfach den schwarzen Peter jemand anderem in die Schuhe schieben.

Nach MySQL-Update die Umlaute korrekt darstellen

Wenn man Software updated, dann kann einiges schief laufen. So erging es mir neulich, nachdem ich beim Hoster eines von mir technisch betreuten Blogs einen Serverumzug in Auftrag gab, da der alte Server nicht die Vorraussetzungen für WordPress 2.9 mit sich brachte.

Damit einher ging dann auch die Umstellung von MySQL 4.0 auf MySQL 5. Das WordPress-Update verlief problemlos, nur beim Betrachten der Seite viel auf, dass die Umlaute schlicht unleserlich waren. Sehr ärgerlich, gerade auf einer deutschsprachigen Seite. (weiterlesen…)

Opera: Unite the Web?

Heute hat Opera Version 10.10 ihres Browser veröffentlicht und beseitigt damit eine kritische Sicherheitslücke, durch die im schlimmsten Fall fremder Code ausgeführt werden kann.

Achja, und nebenbei gibt es nun Opera Unite! Mit Opera Unite will Opera dem User die Macht über seine Daten wiedergeben und so wird der Browser zum Webserver. Dieser lässt sich durch so genannte “Apps” aufbohren. Damit fungiert dann der PC z.B. als Streaming-Server oder Foto-Album. Man kann dann seinen persönlichen Link an Freunde weiterreichen und diese können die Dienste des Server nutzen. Und das ohne selbst Opera zu nutzen, da Opera zur Darstellung auf Webstandards setzt. Das ist einer der reizvollen Aspekte an Opera Unite! Und erstaunlicherweise haben momentan viele Apps Filesharing zum Thema… ob das der Contentmafia gefallen wird?

Ansonsten bin ich durch den Accont-Zwang auf Opera.com noch nicht so sehr begeistert davon und habe noch keinen Test unternommen. Und wahrscheinlich wird dieser auch auf sich warten. Bis jetzt bleibe ich einfach ein passiver Interessierter

Doch wo wir gerade bei Browsern sind, gibt es auch aus dem Redmonder Lager Neuigkeiten. Aktuell ist vorallem eine Sicherheitslücke beim Internet Explorer 6 und 7, welche CSS in Verbindung mit JavaScript ausnutzt. Böse Sache! Weniger in greifbarer Nähe ist da der IE9, welcher näher an die Leistungen von Firefox & Co rücken soll. Das soll mit Hilfe einer leistungsfähigeren JavaScript-Engine und Support für CSS3 geschehen. Der Weg sich in Richtung Webstandards zu bewegen wird von mir sehr begrüßt, hoffentlich bleibt man bei Microsoft auf diesem Weg.

Zum Thema Webstandards und schönes Code kann ich auch was zeigen: What Beautiful HTML Code Looks Like geht schon einmal auf HTML5 ein und zeigt einige Do’s zum Webdesign.

Piratenwatch

Piratenpartei 200px breit

Nur noch knapp eine Woche ist es, bis die Bundestagswahl 2009 statt findet. Der Wahlkampf aller Parteien läuft, selbst die Piratenpartei mischt im Offline-Wahlkampf mit. So kann man hoffen, dass mehr Bürger die Piratenpartei auch offline wahrnehmen und sie kein Internet-Phänomen bleibt. Ich denke, der Aufstieg ins Bewusstsein der Bürger geht voran und aus Nerds von gestern werden die Politikmacher von morgen.

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Opera 10 Release

Seit gestern gibts Opera 10 als stabile Veröffentlichung – und ich kann eindeutig einen Wechsel auf diese Version empfehlen. Der Changelog verrät einiges über die Änderungen, unter anderem den Turbo-Modus und eine schnellere JavaScript-Engine. Unity fand nicht den Weg in dieses Release.

Aber dafür gibts automatische Updates, wie man sie z.B. von Chrome kennt. Unter Ubuntu finde ich das aber unschön gelöst, denn man installiert ungefragt eine neue Paket-Quelle. Das finde ich weniger gut, das sollte man dem User mindestens mitteilen, noch besser wär ihn zu fragen, ob er das denn überhaupt möchte. Ansonsten finde ich das Opera-Repository toll.

WP SlimStat