Ja, Moblin v2 rockt. Und zwar ziemlich! Moblin ist eine Linux-Distribution, die speziell für Netbooks und das Leben online entworfen wurde. Das speziell ist hierbei auch ernster zu nemhen als beim Ubuntu Netbook Remix, da Moblin nicht nur auf eine spezielle Oberfläche, sondern auch auf für die Atom-Plattform optimierte Pakete setzt.

Die Oberfläche ist eine eindeutige Besonderheit von Moblin. Sie sieht gut aus und es macht viel Spaß mit ihr zu Arbeiten. Aufgebaut ist sie so, dass man oben die Menüleiste findet, über welche man zu weiteren Anwendungen gelangt. Hervorgeholt wird die Leiste entweder indem man mit der Maus an den oberen Bildschirmrand fährt oder indem man die Super-Taste, aka. Windows-Taste, drückt.

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…war übrigens Bundestagswahl! Gewonnen hat die Partei der Nichtwähler, Kürzel IDIOT. Mit nicht mal 24% der Wählerstimmen folgt die CDU, dann gefolgt von der Verräterpartei SPD mit 16%. Dicht auf ist FDP mit 10%, die Linken folgen mit 8% und haben die Grünen mit ebenfalls 8% im Schlepptau.

Sieht bitter aus? Ja, weil 30% Nichtwähler eben sehr bitter sind. Ohne die liest sich das Ergebnis dann deutlich schöner für alle Parteien. Die Piraten kommen dann auf 2% der Stimmen, was ich ziemlich gelungen für eine erste Bundestagswahl finde. Die Frage ist nur, was nun  mit ihnen passiert. Hoffentlich kam das Zeichen an, aber ich befürchte nicht.

Die neue schwarz-gelbe Regierung ist alles andere als mein Wunschkandidat. Aber ich darf mich beschweren, ich habe gewählt – und nicht diese Regierung! Komischerweise konnte mir bis dato noch niemand sagen, dass er solch eine Regierung möchte. Waren die Leute der OSZE nicht zu Unrecht im Land? Wenn, dann hätten wir wahrscheinlich darüber schon was gehört.

Was uns bleibt ist, dass wir die Regierung an ihre Wahlkampflügen Wahlkampfversprechen erinnern. Zum Beispiel wären da die Steuersenkungen der CDU. Dabei müssen bis zur Ende der Legislaturperiode 40 Milliarden Euro vom Bund gespart werden. Mir ist schleierhaft, wie man das und Steuersenkungen unter einen Hut  bekommen möchte.

Achja, bevor ich es vergesse: Die Ergebnisse der Wahl gibts beim Bundeswahlleiter oder als schönen Graph beim Erdgeist.

Okt 052009
 

Zum 10jährigen Bestehen von Gentoo gibt es eine Jubiläums-DVD zum Download, genannt Gentoo Ten. Die DVD dient als lauffähiges Live-System und bringt allerhand aktueller Software mit. So gibt es vor allem im Bereich der Desktop-Umgebungen viel zum Ausprobieren: KDE 4.3.1, GNOME 2.26.3, Xfce 4.6.1, Enlightenment 0.16.8.15, Openbox 3.4.7.2, Fluxbox 1.1.1, TWM 1.0.4. Wer will kann auf Basis der CD sich ein Gentoo-System einrichten und dann sich noch aktuellere Pakete compilen.

Compilen? Kompilieren? Ja, das ist immer noch eine der Besonderheiten von Gentoo: man muss die Software selbst kompilieren! Mit emerge und Portage steht eine ausgereifte Paketverwaltung zur Verfügung und die USE-Flags bieten viele Möglichkeiten sich sein System an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – man bekommt nur die Software, die man auch wirklich benötigt.

Mit der DVD, die es für 32Bit- und 64Bit-Systeme gibt, kommt auch ein tolles Artwork. Ich finde die Farben angenehm und das Hintergrundbild lenkt nicht zu sehr ab.

Im Netz findet man auch einen Podcast zum Making of Ten. In diesem werden einige der Leute hinter der Live-DVD interviewt und es wird darauf eingegangen, wie Ten entstand.

Ich war auch eine Zeit lang Gentoo-User und habe während dieser Zeit viel über mein Linux-System gelernt. Für Neugierige und Wagemutige kann ich Gentoo empfehlen, auch für Menschen, die immer aktuelle Software möchten, ist Gentoo einen Option. Man sollte nur ein wenig Zeit mitbringen.

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