gwibber-logoIch habe mein Gwibber zerstört. Und wie? Mit der Installation von Exaile 0.3. Der Grund ist, dass ich das neue Webkit installierte, Gwibber 0.9.2 aber damit nicht klar kam. Es erschienen keine Fehlermeldungen, Gwibber zeigte einfach keine Nachrichten mehr an.

Gwibber ist ein ein so genannter Microblogging-Client. Einfach gesagt kann man damit Nachrichten von Twitter, Facebook, Digg, identi.ca und anderen Netzwerken empfangen und versenden. Gwibber integriert sich wunderbar in den Gnome-Desktop und unterstützt diverse URL-Shortening-Services.

Nun musste eine neue Version von Gwibber her. Dazu gibt es zwei offizielle Möglichkeiten im Launchpad, einmal gibt es die stabilen Veröffentlichungen im Gwibber-Team PPA und einmal gibt es die unstable Veröffentlichungen im Gwibber-Daily PPA. Letzteres trägt zwar Daily im Namen, aber als ich dort nach einer neuen Version schaute, war diese zwar deutlich aktueller als die Stable-Veröffentlichungen auch trotzdem schon etwas älter. Deshalb habe ich nicht erwartet, dass da schon bald Gwibber 2.0 zu finden sein wird – aber ich muss zugeben, dass ich mich geirrt habe. Continue reading »

 

Exaile Logo

Gestern wurde Exaile, in meinen Augen der Musik-Player in einer Gnome-Umgebung, in Version 0.3 veröffentlicht. Leider wurde nicht das Ziel erfüllt, dass man alle Features aus Version 0.2 auch in 0.3 implementiert hat, dafür werden diese in einem späteren Release, wahrscheinlich 0.3.1, nachgereicht.

Auf der Download-Page gabs anfangs noch kein Paket für Ubunt 9.04, nur für für Karmic Koala (9.10). Dank reacocard gibt es nun auch im Exaile-PPA ein Paket für Jaunty Jackalope, Ubuntu 9.04. Alles was es gebraucht hat war eine kurze Nachfrage in #exaile. Kudos dafür!

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The Pirate Bay-LogoDie Piratenbucht soll verkauft werden und es wird einfach nicht still. Zuerst gibts ein Archiv aller Torrents von The Pirate Bay. Stolze 21,3GB umfasst der Torrent.
Die Hydra ist nicht tot zu kriegen, das ändert auch nicht, dass Black Internet gestern auf Grund einer gerichtlichen Verfügung vor Hintergrund des Spectrials die Anbindung gekappt wurde. Kurz darauf ging TPB von einem anderen IP-Range und mit ihrer Version einer Churchill-Rede online. Die Jungs von der Bucht nehmens mit Humor und schicken der Contentmafia ein ganz spezielles T-Shirt zu. Weniger zu lachen gibts währenddessen bei Black Internet, weil sie Infrastruktur angegriffen sehen, was natürlich auch ihren Kunden schadet. Inwiefern das mit dem Takedown der Piratenbucht zu tun hat, ist noch nicht geklärt, auf jeden Fall ermittelt die schwedische Polizei in der Sache.

Es gibt auch Neuigkeiten zum geplanten Verkauf. So hat Global Gaming Factory X einen ersten Vertragspartner für sein legales Lizenzmodell vorgestellt. Doch BREIN weitet die Klage gegen die Bucht in den Niederlanden auch auf GGF aus. Und das, obwohl ein Kauf noch immer nicht sicher ist, weil in vernünftiges Geschäftsmodell zu fehlen scheint. Man darf gespannt sein, was nun am Tag X, dem 27. August, geschieht.

 

Wann wurde eigentlich meine Linux-Distribution gestartet? Und wovon leitet sie sich ab? Oder leitet sie sich gar von keiner anderen Distribution ab?

Wer von solchen Fragen gequält wird, dem rate ich einen Blick auf die GNU/Linux Distribution Timeline, welche regelmäßig aktualisiert wird und eine große Menge an Distributionen berücksichtigt.

 

Quake Live, Copyright by id Software

Gerade eben durfte ich erfreulicherweise bei Nerdcore lesen, dass QuakeLive ab Dienstag für Mac und Linux kommen soll. Fantastisch!

Auf QuakeLive.com liest man noch immer “Mac and Linux COMING SOON“, eine Ankündigung für fehlt noch. Doch auf der QuakeCon, dem Mekka für Quake-Spieler, hat Todd Hollenshead, President von id, bekannt gegeben, dass am 18. August die Version für Linux und Mac veröffentlichen möchte. Nun bin ich wirklich mal gespannt, wie gut sich QL unter Linux macht.

Zum Spielen benötigt man neben einem Browser, welcher das QuakeLive-PlugIn installieren kann, noch einen Account auf quakelive.com. Den gibts dort kostenlos, allerdings wird QuakeLive über Werbung finanziert. Weiter soll es die Möglichkeit geben sich Premium-Services zu kaufen, da sich QL nicht alleine durch Werbung finanzieren lässt. Unterstützt werden unter Windows als Browser bislang nur der Internet Explorer sowie Firefox. Ich bin mal gespannt, welche Browser unter Linux damit funktinieren werden. Ich vermute mal, dass Firefox als einziger Browser übrig bleiben wird für den QuakeLive-Genuss.

Für alle, die nichts mit Quake Live anfangen können: Quake Live ist ein Ego Shooter, bei dem man in verschiedenen Spielmodi entweder alleine oder im Team gegen seine Gegner antritt. Prinzipiell ist Quake Live ein Quake 3 Arena, allerdings mit dem feinen Unterschied, dass Quake Live im Browser läuft – und genau das macht es so besonders. Funktionieren tut das über ein Browser-PlugIn, welches man installieren muss, bevor man spielen kann. Dann hat man die Möglichkeit gegen andere Spieler anzutreten, welche dem eigenen Skill entsprechen sollen. Das ist einer der Vorteile von Quake Live: das Spiel weiss, wie gut man ist und versucht passende Partien herauszufiltern, sodass weniger Frust auftreten sollte.

 

Vor 2 Tagen, am 13. August 2009, starb Lester William Polsfuss, besser bekannt als Les Paul. Berühmt vor allem für die Erschaffung der Gibson Les Paul-Gitarre.

Wer sich für das Leben des Les Paul interessiert, der kann beim Spiegel, Wikipedia oder direkt bei Gibson lesen.

Ruhe in Frieden Les Paul.

 

Vor 2 Tagen wurde die 3. Beta von Opera 10 veröffentlicht. Schon in der ersten Beta angepriesen wurde die Möglichkeit sich die Seiten als Vorschaubilder in den Reitern anzeigen zu lassen. Neudeutsch: Pagepreview in den Tabs.

Nun habe ich mal versucht das zu aktivieren, aber es wollte nicht so ganz bei mir. Mittlerweile weiss ich auch, dass es daran liegt, dass es nicht funktioniert, wenn man seine Tabs auf mehrere Zeilen umbrechen lässt! Da ich Tabs extrem nutze (30+ sind bei mir mehr die Regel als die Ausnahme) ist das für mich nicht so praktikabel, aber ich denke auch nicht, dass ich auf das Feature angewiesen bin. Ist für mich ein nettes Nice-to-Have, mehr nicht.

Ich habe Opera 10 Beta 3, aber wie aktiviere ich die Bildchen nun?
Beginnen tut man, indem man im Menü auf Ansicht -> Symbolleisten -> Anpassen geht. Dort wählt man die Tab-Leiste, einfach im Browser anclicken, falls sie schon aktiviert ist, ansonsten auf den Haken im Erscheinungsbild-Dialog clicken. Die Platzierung stellt man auf oben oder unten, dann setzt man einen Haken bei Vorschaubilder in Tabs aktivieren und schon solltet ihr die Pagepreviews sehen. Falls nicht, dann überprüft, ob bei Zeilenumbruch Kein Zeilenumbruch gewählt wurde!

Die Platzierung der Tabs ist mit Version 10.00b3 übrigens links, rechts, oben und unten möglich. Die Tabs links anzubringen finde ich ziemlich chic und nützlich, da nicht alle Seiten Widescreen-Monitore voll ausnutzen.

 

Ganz herzlich lachen musste ich heute, als ich las, dass Microsoft ein 60-Tage-Ultimatum von einem amerikanischen Richter bekam und innerhalb dieses Ultimatums seine Office-Produkte so abändern muss, dass diese keine XML, DOCM uuuuuund .docx-Dateien öffnen können. Es sind dabei z.B. Word 2003 und fortführend, also auch das bald kommende Word 2010, betroffen. Mit einer einstweiligen Verfügung wird weiterhin der Verkauf von Office blockiert.

Nebenbei sind 290 Millionen US$ Schadensersatz an den Kläger, die kanadische Firma i4i, zu zahlen, weil Microsoft ein Patent von i4i verletzt hat. Schon vorher, im Mai 2009, bekam i4i 200 Millionen Schadensersatz zugesprochen.

Ich bin wirklich mal gespannt, ob Microsoft nochmal dagegen in Berufung geht, ich würde es vermuten, und ob es umgesetzt wird – und wenn, dann vor allem wie!  Auf jeden Fall zeigt dieser Fall, wie idiotisch Software-Patente doch sein können – und dass man in den USA eine Menge Geld damit verdienen kann!

 

The Pirate Bay-LogoMit The Pirate Bay wurde mein ganz persönlicher Lieblingstracker verkauft. Denn die Piratenbucht war mehr als nur ein Torrent-Tracker, es war die Hochburg des Widerstands gegen die Musik- und Filmindustrie, Platz freier Meinungsäußerung und Flaggschiff gegen Zensur. Und eben immer eine gute Anlaufstelle für Downloads aller Art.

Nun wurde The Pirate Bay für 5,5 Millionen Euro an  Global Gaming Factory X (GGF) verkauft. Dafür gabs alle Tracker-Domains, den Quellcode der Bucht und ein Datenbank-Abbild. Von Statten gehen soll die Übergabe am 27. August, also in nicht mehr ganz 3 Wochen. Ziel von GGF ist es, aus der Piratenbucht eine legale Torrent-Seite zu  machen und auch an der Börse notiert zu sein. Das steht völlig im Kontrast zu dem, was TPB vorher war, denn die Nutzung war schlicht und einfach kostenlos. Wahrscheinlich erhofft sich GGF durch den Kauf, dass viele User sich plötzlich dazu entschließen für ihre Torrents zu bezahlen. Ich zweifle daran!
Weniger Zweifel hatte wahrscheinlich der CEO von Napster, als er GGF 10 Millionen US$ für TPB bot. Die lehnten jedoch ab!

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Dass Apple mit dem iPhone ein Wunderhandy geschaffen hat, das beten Apple-Jünger schon lange vor dem ersten Verkaufstag herunter. Dass es wirklich ein Killerhandy ist, das versucht Apple momentan dem amerikanischen Copyright Office zu erläutern.

Die Electronic Frontier Foundation versucht eine Legalisierung des Jailbreaks zu erreichen und Apple will das verhindern. Deshalb kommt auf den Tisch, dass man mit einem gejailbreakten iPhone Mobilfunknetze lahmlegen, Anrufe unter fremder Nummer führen oder zu wenig bezahlen kann.

Ich halte das für Panikmache, damit es nicht zu einer Legalisierung des Jailbreaks kommt. Wieso wird ein Telefon von der Leine gelassen, wenn es solche Möglichkeiten überhaupt bietet? Und glaubt Apple etwa nicht, dass Mobilfunkanbieter ihre Netze absichern – auch gegen manipulierte Pakete!

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