Die GEMA, das ist eine lustige Gesellschaft, die sich darum kümmert, dass die Künstler ganz viel Geld bekommen. Damit die auch kreativ sind und so. Und damit das funktioniert musst du, ich und alle anderen Leute in Deutschland Abgaben zahlen. Zum Beispiel für eine CD. Oder neuerdings soll das auch für einen USB-Stick sein. Die Einnahmen kommen dann in einen großen Topf und werden gerecht an alle Künstler bei der GEMA verteilt. Oder auch nicht, vllt geht das auch einfach nur an die Major-Labels oder so. Denn wie genau man rausfindet, wer was bekommt, das weiss keiner. Und eigentlich ist für die GEMA auch uninteressant, welche Titel gespielt werden, hauptsache sie bekommen viel Geld! Um das zu erreichen schicken die einfach Rechnungen an Konzertveranstalter. Ob da nun Material gespielt wurde, dessen Urheberrechte bei der GEMA liegen, interessiert die GEMA nicht. Wenn ihr als Band bei der GEMA seid und euer eigenes Konzert organisiert, auf dem ihr nur euer eigenes Material spielt, dann bittet euch die GEMA auch zur Kasse und ihr seht nichts von dem Geld. Oder wenn ihr als Firma eine Telefon-Anlage mit Musik habt.

Hoffentlich bleibt auch alles beim Alten, denn so müssen grandiose Webradios wie Radio Willste.Net die Pforten schließen, Künstler sehen nichts von dem Geld und Veranstalter müssen sich mit idiotischen Forderungen auseinandersetzen. Wirklich eine Schande, dass mehr als 80.000 Deutsche dafür sind die Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit der GEMA zu überdenken.

(via Gulli & SpOn)

 

Mit HTML5 soll es möglich sein, dass man sich Videos im Browser anschaut, ohne dass man ein PlugIn dazu benötigt. Gelöst wird das ganze durch die mit HTML5 eingeführten Video-Tags. Die Schweden von The Pirate Bay versuchen sich an ihrem eigenem – natürlich unzensierten – Videoportal und setzen dabei auf eben jene Videotags. Youtube hat eine HTML5-Demo im Angebot. Momentan gibt es allerdings nur wenige Browser, welche die Tags interpretieren können. Firefox 3.5, Opera 10 und Chrome 3 wollen es können, momentan gibt es allerdings noch keine stabile Veröffentlichung. Einzig Safari 3.4 bietet als stabile Version aktuell Support für den Video-Tag.

Außen vor ist, wie immer bei Webstandards (…), der IE . Und ich vermute, dass das auch so bald nicht kommen wird – schiesst sich hier Microsoft selbst ins Aus?

(via Futurezone)

 

Nachdem ich nun endlich mal dazu kam meine Daten zu sichern, wollte ich meinen PC komplett neu aufsetzen. In meinem Fall heisst das soviel wie meine Festplatten neu partitionieren und Windows sowie Linux neu zu installieren. Nur stellte mich das ganze vor größere Probleme, als ich erwartete.

Zuallererst wollte ich Windows XP neu installieren. Windows hat seine Daseinsberechtigung bei mir nur zum Spielen und wegen Aufgaben aus der Schule, weil wir dort C# mit Visual Studio programmieren und mich MonoDevelop bis jetzt nicht überzeugen konnte.

Eigentlich sollte so eine Installation kein Problem sein. Für einen Installer, der nur einen Textmodus bietet, ist der Windows XP-Installer ziemlich lahm. Aber was kümmerts mich, Hauptsache es tut Dienst! Das erste Ärgerniss kam beim Auswählen der Partition. Windows sollte auf eine IDE-Festplatte installiert werden und weigerte sich zuerst in einer logischen Partition installiert zu werden, die ich mit PartedMagic erstellt hatte. Oookay, da mir die Daten auf der Platte nicht mehr wichtig waren, habe ich Windows unter PartedMagic eine primäre Partition erstellt.
Diesmal klappte die Installation weitaus besser: Windows nahm die Partition an und begann mit der Installation. Irgendwann muss man dann Neustarten und Windows präsentiert einen grafischen Installer.

Bei mir kam leider eine Fehlermeldung und Windows verwies mich auf eine ungültige Partitionstabelle. Okay, was macht man da? Reparaturkonsole!
Wieder von der Windows-CD gestartet, die Reparaturkonsole gestartet und dann fixmbr aufgerufen. Das meldete mir einen Erfolg, also beherzt einen Neustart vollzogen und… *trommelwirbel* invalid partition table!

Super, also das gleiche auf Englisch. Naja, was will ich eigentlich wirklich mit Windows? Bis ich wieder einen Schulblock habe, ist es noch lange hin. Und spielen tue ich momentan sowieso nicht. Und werde ich wahrscheinlich frühestens mit dem Erscheinen von Diablo 3 wieder. Also gibts ein Linux-Only-System. Und das ganze kommt auf eine SATA-Platte.

Die Distribution meiner Wahl viel von Ubuntu, welches noch in Version 8.10 auf meinem Rechner war, auf Linux Mint 7. Linux Mint basiert auf Ubuntu, erweitert das allerdings von vornherein um z.B. Media Codecs. Außerdem hat es ein schönes Design, obwohl das für mich kein wirklicher Grund ist. Wenn mir das Design nicht gefällt, dann wird es eben geändert. Im Grunde wollte ich einfach mal was neues ausprobieren.

Wo ich gerade dabei bin, kann ich auf noch ein paar Fragen der Blogparade zum Betriebssystem- oder Distributionsumstieg eingehen.

Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?

Ja. Ich bin regelmäßig auf Distrowatch unterwegs und halte mich über neue Versionen von Distributionen auf dem Laufenden. Alternativen, welche wahrscheinlich auch irgendwann den Weg auf meinen Rechner finden werden, waren Arch Linux und Sabayon Linux.

Bevor ich überhaupt Linux genutzt habe, hatte ich durch meinen Vater schon Kontakt mit Suse Linux. Irgendwann hatte dann mein Rechner einen Totalausfall, inklusive Datenverlust und so ziemlich sämtlicher Hardware. Glücklicherweise hatte ich kurz zuvor von einem Arbeitskollegen meines Vaters seinen alten Rechner geschenkt bekommen, als Dank dafür, dass ich ihm bei der Einrichtung seines neuen PCs und dem Datenumzug geholfen habe. Auf diesem lief dann Linux und so wurde Linux mein Haupt-Betriebssystem by accident.

Zwischenzeitlich habe ich neben Debian und Ablegern lange Zeit Gentoo genutzt und war auch sehr zufrieden damit. Nur war es mir irgendwann zu aufwändig zu warten und so wechselte ich wieder zu Ubuntu. Im Nachhinein gehe ich hauptsächlich auf den Wechsel von Ubuntu zu Linux Mint ein.

Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?

Ein Update auf Ubuntu 9.04 hätte ich sowieso vollzogen. Welche Gründe gibt es dann für mich noch, die Arch und Sabayon haben ausscheiden lassen? Ganz einfach: das Paketsystem und das Notify OSD.

Ich kenne mich mit Aptitude aus und somit brauche ich keine Umgewöhnungszeit, wie das wahrscheinlich bei dem Wechsel auf Arch der Fall gewesen wäre. Da ich lange Gentoo genutzt habe, hätte ich wahrscheinlich keine Probleme mit Sabayon gehabt. Gut finde ich auch, dass mittlerweile viele Projekte aktuelle Pakete per Launchpad-Repository bereitstellen.

Der andere Grund ist eigentlich nichts weltbewegendes und nichts, was ich wirklich benötige. Aber das Notify OSD von Ubuntu machte einen tollen Eindruck auf mich. Nach kurzer Zeit in Benutzung vermisse ich allerdings die Möglichkeit es an meine Bedürfnisse anzupassen – hoffentlich gibt es demnächst Möglichkeiten dazu!

Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?

Opera scheint teilweise zu hängen, aber ich vermute dahinter eher Probleme mit Compiz. Wenn das häufiger passiert, werde ich in der Richtung nochmal nachforschen.

Mein Kartenleser für Online-Banking funktionierte ohne Probleme. Okay, diesen Punkt kann ich noch nicht bestätigen, weil ich noch keine Zeit zum Testen hatte. Aber ich habe schon mehrfach darüber gelesen, dass es Probleme bereitet.

Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?

Es sieht schöner aus :)
Ich habe mich dazu durchgerungen minimale Desktop-Effekte zu aktivieren und in teilweise sehr begeistert. Der ringförmige Window-Switcher gefällt mir sehr gut, die leichte Transparenz bei inaktiven Fenster finde ich auch angenehm.

Das MintMenu finde ich auch sehr gelungen. Vorallem die Favoriten sparen mir Platz auf meinem Gnome-Panel und ich finde die Such-Funktion super. Nun muss ich nur noch rausbekommen, was ich mit dem leeren Platz links anfangen kann – ansonsten blende ich den einfach aus!

Dann gefällt mir, dass das Kontrollzentrum von GNOME, gnome-control-center, die Standard-Anlaufstelle zur Konfiguration ist. In meinen Augen ist es sehr übersichtlich, was ich bei dem von Ubuntu verwendeten Einstellungen-Menü gelegentlich vermisst habe.

Ich musste keine Codecs nachinstallieren, also 5 Minuten mehr Zeit für andere Dinge ;)

Im Vergleich zu Windows und Linux finde ich den Hardware-Support schöner gelöst, es läuft vieles einfach Out-of-the-Box. Außerdem ist die Usability besser. Wenn ich an einem Windows-PC arbeiten muss, dann vermisse ich meistens zuerst mehrere Desktops. Es wundert mich, dass das noch nicht den Weg zu Microsoft fand.
Ansonsten hätte ich gerne eine Shell, wie sie unter Linux zum Standardumfang gehört. Ich bin ein kleiner Konsolero und kann so ziemlich alles auch nur mit einer Shell bewaffnet erledigen. Und viele Sachen eben deutlich schneller als per grafischer Oberfläche!

Bereut ihr euren Umstieg?

Nein! Ich würde es eher bereuen, wenn ich von Linux zu Windows umgestiegen wäre ;)

Ich kann mit meinem System machen, was ich möchte. Ich habe die volle Kontrolle und kann alles verändern, wie ich es möchte!

Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?

Von Windows zu Linux auf jeden Fall!

Von Ubuntu zu Mint finde ich auch keinen schlechten Umstieg, aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden, inwiefern er einen Umstieg für sinnvoll hält. Für alle Unentschlossenen gibt es noch die Möglichkeit das ganze per LiveCD bzw. Dual Boot zu testen.

Gibt es Kostengründe oder Supportgründe für einen Umstieg?

Support in der Linux-Community finde ich allgemein super! Zu Mint direkt kann ich wenig sagen, aber die Community soll sehr aktiv sein. Zumindest in ihrem IRC-Channel ist meistens was los ;)

Kostengründe gab es nicht. Linux ist kostenlos und selbst für meine Windows-Lizenzen musste ich nichts bezahlen, da ich sie im Rahmen meiner Ausbildung bekam. Müsste ich für Windows auch noch zahlen, dann wäre das noch ein Punkt gegen Windows!

 

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass es unter Meinungsäußerung fällt, wenn man seine Lehrer bei Spickmich benotet.

Ich begrüße diese Entscheidung! Lehrer sollten aufhören sich dabei als Opfer zu sehen. Es ist natürlich möglich, dass man Schabernack damit treibt und z.B. wegen persönlicher Differenzen Lehrer schlecht benotet, aber ich denke mal, dass die Zahl solcher Missbräuche recht klein ist. Lehrer sollten durchaus mal einen Blick auf diese Seite werfen, schliesslich bekommen sie dort Feedback über ihren Unterricht und können so Punkte finden, welche sie verbessern können!

In vielen Unternehmen werden die Arbeitnehmer für ihre Arbeit bewertet und wenn dort keine guten Ergebnisse zustande gebracht werden, dann hat das Konsequenzen für den Arbeitnehmer (Stichwort leistungsorientierte Vergütung)! An privaten Universitäten ist es teilweise selbstverständlich, dass die Lehrkörper bewertet werden – und wer dort beständig von den Studenten schlechte Noten bekommt, der muss dann gehen.

Auch während meiner Ausbildung bekomme ich regelmäßiges Feedback meiner Betreuer, was mir bis jetzt noch nie geschadet hat.
Man sollte das nicht als Angriff, sondern als Chance sich zu verbessern, sehen!

 

Guten Tag liebe Volksrepublik Deutschland, freust du dich schon auf das Internet, dass dir nur die Sachen zeigt, die du sehen sollst?

Die Verwirklichung eines zensierten Internets rückt in immer greifbarere Nähe. Die SPD hat leider den Zug verpasst, mit dem sie das ganze hätte verhinden können. Wahrscheinlich möchte die SPD damit Stimmen im allgemeinen Wahlkampfgetöse sammeln. Nach der verpatzten Europawahl haben sie es definitiv nötig. Dabei finde ich es verwunderlich, dass die SPD das Thema auf ihrem Parteitag als medial unerwünscht brandmarkte. Gerade dieses Thema beschert der SPD momentan massive Aufmerksamkeit im Netz. Und das gerade von Leuten, die sie dabei nicht vertreten.

Fefe schrieb schon sehr passend dazu, dass “die Merkel der SPD genug Seil gegeben hat, um sich zu erhängen, und die SPD hat es getan”. Für mich und sicher einige andere beschreibt der Kabarettist Marc-Uwe Kling die momentan gegenüber der SPD herrschende Stimmung sehr passend mit Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten!

Durch die Zusammenarbeit mit der CDU hat die SPD ein (Spezial)Gesetz, mit dem schönen Titel Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen, geschaffen, welches die Grundlage einer Zensurinfrastruktur bildet. Doch hat die SPD versucht es so aussehen zu lassen, es seien sie einer Meinung mit den Kritikern. So soll das Prinzip löschen statt verstecken gelten. In der Praxis gibt es allerdings ein Hintertürchen in der Form, dass das BKA, wenn es die Löschung für nicht in angemesser Zeit durchführbar hält, die Seite trotzdem verstecken darf ohne einen Sperrversuch zu unternehmen.
Weiterhin soll das BKA bei der Erstellung der Liste kontrolliert werden. Verantwortlich dafür sind Mitarbeiter des Datenschützers Peter Schaar, welcher allerdings damit ein Problem hat, denn es geht darum, nach strafrechtlichen Kriterien festzustellen, ob es sich bei bestimmten Inhalten um Kinderpornografie handelt. Das ist eine völlig wesensfremde Funktion, die mir da zugewiesen werden soll.
Die nächste große Änderung ist, dass keine Daten mehr über die Besucher einer Stopp-Seite gespeichert werden sollen. So hat man leider keine Möglichkeit mehr unbeliebte Mitmenschen durch eine kurze URL mit einem Besuch des BKA zu beglücken…

Es ist vorgesehen, dass das Gesetz vorerst 3 Jahre besteht – aber ich wette, dass es in die Verlängerung gehen wird! Eventuell wird dann auch das Gesetz so erweitert, dass nicht mehr nur der leicht zu umgehende DNS-Filter eingetzt wird. Wahrscheinlich wird dann wieder mit Zahlen rumgeworfen, die eine oder andere Umfrage zum Thema angeleiert  und man bekommt verrückte Begründungen genannt, während über die Kritiker Lügen erzählt werden. 3 Jahre sind erstmal genug Zeit um sich Änderungen zu überlegen, wie man solch ein Wekrzeug gut für andere Zwecke einsetzen kann. Schon im Gespräch waren ausländische Glücksspielanbieter, Filesharing-Dienste und neuerdings möchte man ausländische Gameshops schliessen, weil sich da Erwachsene Deutsche ungeschnitte Versionen von Filmen und Computerspielen bestellen können.
Andererseits kann man die 3 Jahre auch nutzen um die EU davonzu überzeugen, dass ein zensiertes Internet auch für Europa gut wäre.

Was unsere Politiker anscheinend nicht richtig verstehen ist, dass das Internet dezentral aufgebaut ist und es gerade deshalb schwer zu kontrollieren ist. Und da man nicht durch einen bestimmten Punkt X ins Internet gehen muss, sind Sperren im Internet meist nicht sehr effektiv. Für die meisten Leute im Bundestag ist das Internet das blaue E auf dem Desktop, etwas wo man Dinge suchen kann oder was man für den Wahlkampf nutzen kann. Leute mit Ahnung wenden sich von der SPD ab. Am häufigsten genannt ist derzeit Jörg Tauss, ehemals abgeordneter der SPD im Bundestag. Der Mann hat in meinen Augen das Internet verstanden! Und er zog Konsequenzen, sprach auf einer Demo gegen das Zensurgesetz und trat nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft in der SPD aus selbiger aus und bei den Piraten ein. Es gibt dabei sowohl Stimmen für und gegen seinen Beitritt, was ich hier nicht weiter kommentieren möchte. Fakt ist, dass er, wie 134.000 andere Bürger, gegen die Netzsperren stimmte. Achja, dank des unzensierten Internets gibt es die Möglichkeit sich zu erkundigen, wer wie abgestimmt hat.

Mal wieder in die Gegenwart. Die Abstimmung ist rum, Köhler wird in meinen Augen nicht den Mumm aufbringen das Gesetz zu verhindern. Dafür gingen Tausende auf die Strassen, bei 3D Supply gibts ein Piratenpartei-T-Shirt für 6,90€ und ein Stoppt die Internetzensur-T-Shirt für 5,90€ bei getdigital. (via Caschy)
Bei Nerdcore gibts eine Unabhängigkeitserklärung, man findet offene Briefe an die CDU- und SPD-Wählerschaft, bei Golem spricht man von einer Abwendung der Internet-User von der Politik, es gibt Web-Satire, ein großer Teil der Netzgemeinde äußert sich zu diesem Thema und was mache ich?

Ich fühle mich so wenig wie nie zuvor von unserer Regierung vertreten, eher trifft verraten und verkauft. Für billigen Medienrummel und wahrscheinlich drückt irgendwo im Hintergrund noch eine Lobby rum, damit das Gesetz bald zur Sperrung von The Pirate Bay genutzt werden kann. Ein bisschen bin ich froh, dass die Zensur-Art so unwirksam ist, es gibt deutlich fiesere Arten Benutzer auf andere Seiten umzuleiten. Es ist nur ein Sichtschutz, es löst keine Probleme!
Und es heisst noch lange nicht, dass ich damit zufrieden bin, weil ich eine Verschlimmerung der Lage befürchte. Und eben einen Missbrauch des Zensurinstruments.
Ich weiss auch, welche Parteien keinerlei Stimmen mehr von mir erwarten brauchen und ich hoffe, dass die Piraten mehr Rückhalt in Deutschland bekommen. Ich würde mir eine größere öffentliche Aufmerksamkeit zum Thema wünschen, aber es ging von der Mainstream-Presse relativ unbeachtet von Statten. Momentan lässt sich der Bürgerkriegs-Zustand rund um den Wahlbetrug im Iran einfach besser verkaufen als eine Berliner Mauer im Internet. Es ist schade, dass es die Leute teilweise so wenig interessieren zu scheint, in welche Richtung sich dieser Staat bewegt. In meinen Augen läuft immer mehr auf einen Polizei- und Überwachungsstaat hinaus, die CDU prescht sehr viel in diese Richtung vor! Eine fähige Opposition gibt es nicht mehr und die Parteilinie scheint vielen wichtiger als ihre eigene Meinung. Demokratisch ist das in meinen Augen genau so wenig, wie ein Verbot der NPD. Eine Demokratie lebt davon, dass jeder seine Meinung äußern darf und sowas sollte auch innerhalb einer Partei möglich sein, ohne dass man dort zurechtgestutzt wird.

PS: Frau von der Leyen war während ihr Gesetz verabschiedet wurde nicht anwesend. Es gab wahrscheinlich mal wieder ein medienwirksames Foto-Shooting, das ist natürlich gerade im Wahlkampf sehr wichtig, dafür müssen die Bürger verständnis haben!

PPS: Wie man es richtig macht, sieht man in Italien. Nicht in Norwegen!

© 2012 startafire Suffusion theme by Sayontan Sinha