FritzBox: DNS-Server ändern
Heute habe ich mich, durch Marius, damit beschäftigt, wie man die DNS-Settings der FritzBox ändern kann. Die FritzBox hat die Fähigkeit für die Rechner im Netzwerk als DNS-Server zu fungieren und die Daten dafür bekommt sie von anderen DNS-Servern.
Nur wie ändert man diese? In der Weboberfläche der FritzBox findet man leider keine Einstellung dafür, aber es gibt doch eine Möglichkeit! Wer nun den Weg will, der direkt zum Ziel führt, der schaut am besten bei Marius vorbei. Außerdem sammelt Marius Informationen darüber, mit welchen FritzBoxen das ganze funktioniert - wenn es (nicht) klappt, meldet euch bei ihm!
Ich werde ein wenig ausschweifender auf das ganze Thema eingehen
Ubuntu-Version herausfinden
Wenn man vor einem Rechner sitzt ohne zu wissen, welche Version der beliebten Linux-Distribution da werkelt, dann hilft eventuell folgender Shell-Befehl:
cat /etc/issue
Keine Bilder von gewalttätigen Polizisten mehr in England
Überhaupt wird es keinerlei Bilder von Polizisten im Vereinten Königreich geben. Denn dort ist es seit heute verboten Bilder von Polizisten zu machen. Nachdem immer mehr Videos von prügelnden Polizisten an die Öffentlichkeit kommen und es einen Todesfall gab, der eventuell durch die Polizei verschuldet wird, will man nun dafür sorgen, dass niemand mehr so etwas aufnehmen kann. Das führt im Idealfall für die Polizei dazu, dass sie gegen das Gesetz verstoßen können, ohne dass es davon Bild-Aufnahmen gibt...
Übrigens geschieht das unter dem Deckmantel des Kampf gegen den Terror, so ist das neue Gesetz Section 76 of the Counter Terrorism Act. Wer dagegen verstösst, der hat im Worst Case 10 Jahre Zeit sich hinter schwedischen Gardinen zu überlegen, wie er die Polizei fotografieren kann, ohne erwischt zu werden.
Hallo Netzzensur
"Natürlich, das einfache Volk will keine Zensur. Aber schließlich sind es die Machthabenden eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, die Provider zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.
Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde ihre Kinder schützen, und den Providern Unterstützung von Kinderpornografie vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten die Kinder in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."
Auf 96% aller Netbooks läuft Windows
Heute morgen las ich bei Slashdot darüber, gerade eben stolperte ich im UbuntuUsers-Planet über einen Post [ENC]BladeXPs Blog: Microsoft-Betriebssysteme haben einen Anteil von 96% auf dem Netbook-Markt.
Die wirkliche Anzahl an Windows-Installationen lässt sich leider nicht feststellen, weswegen die Zahlen meines Erachtens nach nur auf den Verkäufen basieren können. Damit kann Microsoft durchaus Recht haben.
Man bekommt einfach kaum etwas anderes außer Windows XP auf einem Netbook. Das führt durch die ULCPC-Lizenz, welche den Einsatz von XP ermöglicht, dazu, dass die Netbooks sich mittlerweile größtenteils ähneln, was die Hardware-Ausstattung angeht. Ich würde liebend gerne Netbooks mit 2GB RAM und einer SSD sehen, aber das wird von Herstellerseite nicht gemacht, da man sonst kein Windows XP mit ausliefern kann. Ich würde auch gerne mal wissen, was es Microsoft kostet, dass so ziemlich jeder Hersteller irgendwo auf seiner Homepage Windows Vista empfiehlt - oder wurde den Herstellern nahe gelegt, dass sie dafür werben und dafür billigere Lizenzen bekommen?
Nehmen wir nun mal an, dass man ein Netbook mit Linux gefunden hat. Dann komme ich zum selben Schluss wie [ENC]BladeXP: Es sind meistens irgendwelche Nischen-Distros dort installiert. Und um die steht es nicht immer gut.
Aus meinem Bekanntenkreis mag ich von einem eeePC900 zu berichten, auf welchem ein vorinstalliertes Xandros-Linux seinen Dienst tut. Nur ist es nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand. Störend wird das z.B. bei Pidgin, welches in einer veralteten Version vorliegt und bislang kein Update bekam, sodass ICQ seinen Dienst versagt.
An sich sehe ich kein Problem von einem Linux auf einem Netbook. In meinen Augen ist es, da es meistens deutlich ressourcensparender als Windows ist, sowieso die bessere Wahl für ein Netbook. Aber egal welche Distribution es letztendlich ist, sie sollte einigermaßen gepflegt sein. Dell bietet auch auf Netbooks, z.B. dem Inspirion Mini 12, Ubuntu an. Ich halte Ubuntu für sehr einsteigerfreundlich und habe es bereits des öfteren in meinem Bekanntenkreis empfohlen.
Der Netbook-Gedanke fasziniert mich noch immer. Noch nenne ich keines mein eigen, aber ich spiele vermehrt mit dem Gedanken. In der Schule oder im Seminar wärs ein praktischer Begleiter!Allerdings würde ich mir ehrlich gesagt bei Dell kein Netbook mit Ubuntu kaufen.
Warum? Man vergleiche Preis und Konfiguration (ich war so frei mal die gleichen Komponenten auszublenden):
Nun habe ich mal angefangen die Ubuntu-Version mit der gleichen Hardware wie der Windows-Versionauszurüsten und kam auf 530€. Soviel kostet auch die Version mit Windows, wenn man die 80€-Ersparnis nicht berücksichtigt. Wieso soll ich für mein Netbook mit Ubuntu genau so viel bezahlen, wie für ein Netbook mit kostenpflichtigem Betriebssystem? Und wieso werden die 80€ Ersparnis nicht auch einem Ubuntu-Netbook gutgeschrieben? Ich komme mir da schlicht veräppelt vor!
Letztendlich würde selbst ich auf ein Modell mit vorinstalliertem Windows zurückgreifen, wahrscheinlich ein Samsung NC10 wegen der langen Laufzeit, und beim Händler meines Vertrauens nachfragen, ob es möglich wär, dass ich das Netbook ohne Windows und deswegen auch billiger bekomme. Denn nur dadurch, dass man sich nach dem Kauf eines Windows-Netbooks Linux darauf installiert, weiss noch kein Händler, dass Nachfrage nach einem solchen System existiert - es wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht angeboten.
