Ich war am Montag im Saturn, wo ich mich in der CD-Abteilung umgeschaut habe. Und ich kann mich dort nur über die Preis-Gestaltung bei CDs wundern! Während irgendwelche Pop-Sternchen, z.B. Britney Spears, mit Niedrigpreisen verramscht werden, so muss man für weniger bekannte Bands deutlich mehr bezahlen! Aber für was bezahle ich da mehr? Den Wert der Musik will ich hier nicht bewerten, das ist sowieso die Meinung des einzelnen.

Konkretes Beispiel: Appeal to Reason von Rise Against soll als Limited Edition Digi Pack mit 18,99Euro zu Buche schlagen.Aber hey, es ist ja schliesslich die Limited Edition und sogar als Digi Pack! Warum die CD nun eine Limited Edition ist, konnte ich nicht rausfinden. Die Tracklist bei Limited Edition (LE) und normaler Edition, die bei Amazon komischerweise teurer ist als die LE, ist gleich. Auch konnte ich kein Bonus-Material, z.B. Videos oder ein Making Of, entdecken. Meistens machen doch gerade solche Goodies oder eine besondere Aufmachung der CD, wie z.B. bei den LEs von Heiliges Herz bzw. Wenn schwarzer Regen von Samsas Traum, eine Limited oder Deluxe Edition aus. Das gibt dann einen zusätzlichen Anreiz zum Kauf, den ich hier nicht sehe!

Lag es eventuell daran, dass es ein Digi Pack ist? Aber Moment mal,  was bedeutet hier Digi Pack? Digi Pack kenne ich als Papp-Version einer CD-Hülle. Das heisst für mich, dass sie in der dicke einer Plastik-CD-Verpackung ungefähr gleich kommt. Die Hülle ist in meinen Augen anfälliger für Beschädigung, weil die Pappe nicht so stabil ist, aber man bekommt immernoch die CD und das Booklet. Gelegentlich sind Digi Packs auch geprägt, sodass das Cover Tiefe und/oder Struktur hat. Nun war das Digi Pack im Falle der neuen Rise Against eine Papphülle, wie ich sie aus dem Metal-Hammer für deren Heft-CD kenne. Ich konnte von Außen auch keinerlei Booklet ausmachen, falls es doch vorhanden war, so war es nicht sonderlich dick – wurde eventuell aus Copyright-Gründen auf die Lyrics verzichtet?

Ich konnte für mich nun keinen Grund erkennen, welcher einen solch hohen Preis rechtfertigen würde. In meinen Augen ist sowas Abzocke der Kunden! Für mich ist es bei sowas kein Rätsel, dass über schwindende Umsätze (obwohl diese anscheinend noch immer zu Rekordeinnahmen führen) geheult wird. Die Kunden erwarten etwas für ihr Geld – Willkommen in der Gegenwart!

 

Bei annalist stiess ich auf weitere Links zum Thema Internet-Zensur. Besonders hervorheben möchte ich dabei das Streitgespräch auf netzpolitik.org!

 

Momentan arbeite ich auf einem Unix-Server. So weit, so gut. Vieles, was ich durch meine Linux-Benutzung gelernt habe, kann ich dort weiter benutzen. Die Umstellung ist meines Erachtens nach minimal, aber doch vorhanden.

Nun bekam ich die Aufgabe, dass ich Logdateien auswerten soll. Ein Logeintrag geht dabei aber über mehrere Zeilen und ich sollte das ganze später in Art einer CSV-Datei ausgeben.
Da nicht sicher gestellt ist, dass sich auf jeder Maschine Perl findet, sollte ich das ganze mit Mitteln der Shell versuchen, vorallem mit sed und awk. Mit beiden habe ich noch nicht gearbeitet, aber ich habe mich in das Thema eingelesen und meinte auch, dass ich es verstanden hatte. Ich habe mir also schonmal einen Entwurf gemacht, wie mein Programm vorgehen soll und wollte das nun in die Tat umsetzen. Bei der Betrachtung der Log-Dateien war mir aufgefallen, dass RegExp dabei unersetzbar waren. Kein Problem, schliess beherrscht awk das! Oder… sollte beherrschen!

Da es keine zeitkritische Aufgabe war, habe ich wirklich seeeehr viel versucht, mich durch Foren gegraben, manpages und Tutorials gelesen. Aber es half nicht. Awk wollte einfach keine RegExp annehmen. Mein erster Gedanke war ja, dass die RegExp nicht gültig sei. Aber Proben mit grep brachten mir dann doch das erhoffte Ergebnis – es liegt nicht an der RegExp. Ich hab mir dann nicht weiter helfen können, als dass ich meinen Betreuer um Rat gefragt habe. Der hat sich mein Konstrukt angeschaut und war ebenfalls der Meinung, dass es nicht an der RegExp lag. Also haben wir versucht einen Fehler zu finden, konnten aber keinen entdecken.

Das Ende vom Lied war dann, dass ich das ganze mit Perl lösen durfte, was nach ca. 45min fertig war. Ich mag Perl. Es ist schnell, vielseitig und einfach in der Anwendung :)

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