Ich habe mir gerade eben die ersten beiden Folgen von Left 4 Dead – The Movie angeschaut. Das ganze ist eine von Fans produzierte Videoreihe, deren dritter Teil irgendwann demnächst erscheinen soll.

Die ersten beiden Teile sind ziemlich professionell erstellt, nur fehlt mir noch eine Story, welche die Teile logisch verbindet. Vielleicht wird das ja im dritten Teil kommen. Der soll übrigens 40 Minuten lang werden! Ich bin echt gespannt :)

 

 $SUPERAWESOMEFEATURE is just bit crap if it cannot be maintained by your team.
-Martin Grässlin (in The Importance of Mentoring)

Martin trifft damit sehr frei heraus eine Aussage, die ich mittlerweile absolut unterschreibe. Und schaue ich mir meinen alten Code an, dann würde ich heute einiges anders machen, damit es einfacher zu warten ist (selbst wann man denkt, dass das nie passiert, wird es passieren).

Großen Einfluss hatte dabei das Buch Clean Code von Robert C. Martin, welches ich jedem Entwickler wärmstens empfehlen kann. Nach der absolvierten Ausbildung zum Fachinformatiker strebe ich danach besser in meinen Handwerk zu werden. Dazu sollte man reflektieren, versuchen zu lernen und am besten den Austausch mit anderen (Entwicklern) suchen.

Am Montag hat sich die Softwerkskammer Rhein-Main das erste Mal getroffen und sich Gedanken darüber gemacht, wie regelmäßige Treffen zum Austausch aussehen könnten, bei dem sich interessierte (Nicht Nur-) Entwickler austauschen und voneinander lernen können. Das wird in Zukunft am letzten Montag im Monat möglich sein. Wie es dabei von statten geht steht noch nicht fest, zu Beginn werden Varianten ausprobiert, um so das angenehmste Modell zu finden.
Ich freue mich darauf und bin gespannt, wie die nächsten Treffen verlaufen werden!

 

Was für ein wundbares Feature! Meine Kontoauszüge bekomme ich als .pdf von meiner Sparkasse. Nun wollte ich jemandem, der mir Geld überwiesen hatte, ebenfalls Geld überweisen und habe mir, faul wie ich bin, gedacht die Konto-Informationen aus dem PDF zu kopieren.
Also die Datei geöffnet, Konto-Nummer kopiert, Rechtslick… und dann sagt mir  Okular Kopieren durch digitale Rechteverwaltung (DRM) verboten. Errrmm… whut?!

Glücklicherweise kann man den Text weiterhin mittels Strg+C kopieren und wo-auch-immer einfügen.  :)
Schade, dass Otto Normal glauben wird, er könne den Text nicht kopieren.

 

Die Lichtbildwerkerin hat eine Blogparade zum Vorzeigen des Desktops gestartet. Meine Desktops habe ich immer mal wieder im Rahmen von diversten Artikeln vorgezeigt, wenn ich das aktuell verwendete Desktop Environment gezeigt habe, wieso nicht auch hier?

Momentan läuft hier KDE 4.7 auf einem openSuse 12.1. Interessanterweise hat findet sich in den Kommentaren bis jetzt nur ein weiterer Linux-Nutzer, der unter Ubuntu mit Unity unterwegs ist. Gegen diesen Linux-Mangel werde ich versuchen anzukämpfen ;)

KDE SC 4.7.2, Desktop

Mein Desktop - KDE SC 4.7

Ich bin gänzlich weg von Desktop-Items und Widgets.
Zum Desktop wechseln und auf ein Icon clicken? Zu aufwändig! Wichtige Anwendungen sind bei mir in der Taskbar verankert (hier zu sehen rechts vom Desktop Switcher und links von Amarok), alles andere wird per Krunner mittels Druck auf ALT+F2 gestartet. Hier hat mich eindeutig die Gnome-Shell beeinflusst, bei welcher ich dieses Verhalten durch die Verwendung der Windows-Taste noch besser gelöst finde.

Meine Anwendungen laufen in 95% aller Fälle im Vollbild-Modus und ich versuche das meiste aus meiner Anzeigefläche heraus zu holen, weswegen die Kontrollleiste am oberen Rand nur in Erscheinung tritt, wenn ich mit der Maus darüber fahre. Meinen Desktop und die regelmäßig wechselnden Wallpaper (nettes KDE SC-Feature) sehe ich nur selten.

 

Oder wieso wird der Kommentar als Spam behandelt?

 

Linux ist schon lange kein Fremdwort mehr. Selbst die Nicht-Geeks wissen mittlerweile, dass es Linux gibt. Vom einstigen Freak-System ist es zur massenkompatiblen Alternative geworden, die junge und alteingesessene User gleichermaßen begeistern kann.
Nun bist du an dem Punkt, wo du es selbst ausprobieren möchtest – und die Auswahl erschlägt dich.

Ich will hier eine kleine Übersicht über aktuelle Oberflächen und Systeme geben, um es der geneigten Einsteigerin einfacher zu machen einen Einstieg zu finden. Continue reading »

 

Ann der GNOME Shell wird weiter kräftig gebaut. Vor einiger Zeit gabs bereits 3.2, aber die Neuerungen haben mich nicht vom Hocker gerissen. Der positive Eindruck bleibt allerdings bestehen und wird eventuell demnächst auch den einen oder anderen Interessierten erreichen, denn: die Shell benötigt zukünftig keine Hardware-Beschleunigung mehr!

via Igby Slocumb

 

Eigentlich habe ich gedacht, dass im Jahre 2011 Webstandards von den meisten Unternehmen umgesetzt werden und Browserweichen unnötig sind. Zumindest bei Firmen, zu deren Geschäft das Internet gehört, hätte ich das gedacht.

Aber irgendwie bewiesen Amazon, Web.de und GMX (beide United Internet) das Gegenteil. Ein Hilferuf aus dem Bekanntenkreis erreichte mich, dass “web.de merkwürdig sei”. Und bei Amazon funktioniere die Buchvorschau mit Opera nicht.

Ich habe mir das fix angeschaut und musste erkennen: Ja, die haben dort Browserweichen. Im Jahre 2011. Und für was?! Für nix! Funktioniert

Glücklicherweise hat Opera eine komfortable Möglichkeit seine Identität zu verschleiern. Dazu drückt man auf der Seite mit Browserweiche F12 (oder macht einen Rechtsclick auf die Seite) und wählt im nun erscheinenden Menü den Punkt Seitenspezifische Einstellungen.
Dort gibt es unter dem Abschnitt Netzwerk einen Punkt Browser-Identifikation. Dort kann man wählen als welcher Browser sich Opera ausgeben soll, neben Opera gibt es den Internet Explorer und Firefox als Auswahl. Opera kann sich als ein anderer Browser ausgeben oder sich als dieser maskieren, was die gründlichere Variante ist. (Hier werden Hinweise auf Opera aus dem User Agent String getilgt.)

Damit ich mit Opera den Blick ins Buch bei Amazon wagen kann, muss ich mich als Firefox maskieren. Bei den Kollegen von United Internet maskiere ich mich als Internet Explorer, da Opera sich nicht als aktuelle Firefox-Version auszugeben scheint.

Frohes Surfen!

 

Die achte und letzte Regel des Fight Club lautet: Wer neu ist im Fight Club, der muss kämpfen.

 

Als Kind wurde ich getauft. Völlig ohne Möglichkeiten zur Gegenwehr, ohne die Möglichkeit Nein zu sagen. Es geht vermutlich ziemlich vielen jungen Menschen so, dass sie ohne ihr zutun plötzlich Mitglied einer Religionsgemeinschaft sind.

In meinem Fall war ich dann plötzlich Mitglied der katholischen Kirche. So wirklich verstanden habe ich nie, was ich da sollte. Die angeführten Werte und das Buch, in das sich alles reininterpretieren lassen, sind nicht meins. Fiktion sollte nicht als Wahrheit ausgegeben werden.

Meine Kritik hielt sich in jüngeren Jahren noch in Grenzen, ich wurde sogar Konfirmiert nahm sogar an der Kommunion teil. Viele der Jugendlichen, die mit mir konfirmiert wurden, haben anschließend sogar noch die Firmung vollzogen.
Ich nicht. Viele haben es gemacht, weil die Verwandten und Menschen aus der Gemeinde Geschenke gemacht haben – oftmals Geld. Ich weiss nicht, wievielen es damals wirklich um den Glauben ging. Wenn man die Menschen heute fragt, ob sie gläubig sind und regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, dann werden sie vermutlich verneinen.
Ich wollte nichts machen, wo ich nicht wirklich hinterstehe, wovon ich nicht überzeugt bin.

Meine Unzufriedenheit mit dem Gebären sowie den Ansichten der Kirche wuchs, der Glaube war schon lange nicht mehr vorhanden. Deshalb habe ich mich kurz vorm Umzug in die erste eigene Wohnung dazu entschieden aus der Kirche auszutreten. Wenn ich mich recht entsinne hat mich das ca. 10 Minuten meines Lebens und 25€ Bearbeitungsgebühr gekostet.

Wieso soll mein Geld für etwas verwendet werden, dessen Ansichten und Taten ich nicht unterstützen möchte, wenn ich etwas dagegen machen kann?

Überhaupt bin ich immer mehr zur Überzeugung gekommen, dass der Staat und die Kirchen getrennte Wege gehen sollten.
Es kann nicht sein, dass unser Staat die Kirche weiter durchfüttert, dass er den Steuereintreiber spielt und nebenbei auch noch Geldgeber für deren Angebote ausgibt.
Staat und Kirche gehören getrennt! Wir haben eine Religionsfreiheit und das ist gut so. Die Religionen sollen sich selbst um ihre Einnahmen kümmern und den Staat hat die Religionszugehörigkeit seiner Bürger nicht interessieren.

Ich kann es wirklich nur jedem nahelegen, dass er aus der Kirche austritt, wenn er nicht dahinter steht. Für mich war das Grund genug. Wem es allerdings an weiteren Gründen fehlt, der sollte vielleicht auf Kirchenaustrittsjahr vorbeischauen. Da gibts sogar Beispielrechnungen, die aufzeigen, wieviele Geld man dadurch sparen kann. Ich hoffe nur, dass das nicht der einzige Grund ist, dass man austritt…

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